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Migration, Flucht und Gesundheit

Migration und öffentliche Gesundheit

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Stefanie Boos, David Klöcker, Svenja Reimann

Gruppenangebote der gesundheitlichen und sexuellen Bildung für Geflüchtete

Praxisbeispiele aus dem Beratungszentrum Lore-Agnes-Haus der AWO Niederrhein e.V. in Essen

Schlagwort(e): Bildung, Frauen, Geflüchtete, Gesundheitsversorgung, Jugend, Männer, Sexualität

Das Lore-Agnes-Haus
Das Lore-Agnes-Haus in Essen ist seit 1983 Beratungszentrum der AWO Niederrhein e.V. rund um die Themen Sexualität, Partnerschaft, Schwangerschaftskonflikte und Familienplanung. Wir unterstützen alle Menschen dabei, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten - unabhängig von ihrer Identität, Herkunft und sexuellen Orientierung. Wir arbeiten kultursensibel, rassismuskritisch und intersektional. Wir nehmen an politischen Diskussionen teil und beziehen Stellung, um auf allen Ebenen für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung einzutreten. Wir engagieren uns für die Abschaffung des § 218 sowie für reproduktive Rechte. Weitere Schwerpunkte unseres Engagements liegen in der umfassenden Gleichstellung von Menschen aus dem LSBTIQ* -Spektrum (Das Gender-Sternchen (*) bezeichnet eine sprachliche Repräsentationsform, die die Vielzahl geschlechtlicher Identitäten jenseits des binären Geschlechter-Systems mitdenkt.), der Aufklärung von Menschen mit Einschränkungen über ihre sexuellen Rechte sowie der Schaffung von Teilhabe und Gleichbehandlung für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte.

Im Lauf des Jahres 2015 und bedingt durch die Zunahme der Zahl der Geflüchteten hat sich das Lore-Agnes-Haus den veränderten Anforderungen an die sexualpädagogische Arbeit geöffnet. Seitdem gibt es speziell zugeschnittene Angebote für Menschen mit Fluchterfahrung: In der Gruppenarbeit setzen wir vermehrt Sprach- und Kulturmittler*innen ein. Die Sprach- und Kulturmittler*innen, die im Lore-Agnes-Haus für die Übersetzung in Beratungsgesprächen und zur Leitung von sexualpädagogischen Bildungseinheiten eingesetzt werden, wurden von den Fachkräften der Beratungsstelle mehrtägig zu den Themen Schwangerschaft, Schwangerschafts-konflikt und Fragen der Sexualität geschult und sind sensibilisiert für die möglichen Fragen und Themen der Klient*innen des Hauses. Bestehende Bildungsangebote wie der interkulturelle Parcours „Liebes-Welten“ (www.liebes-welten.de, interkultureller Parcours zur sexuellen Gesundheit im Lore-Agnes-Haus Beratungszentrum der AWO Niederrhein e.V. in Essen.) wurden um nichtsprachliche Elemente (Piktogramme) erweitert und Arbeitsbereiche wurden um aufsuchende Angebote ergänzt. Im Folgenden stellen wir zwei Beispiele aus unserer praktischen Arbeit vor.

Clearinggruppe für unbegleitete Mädchen mit Fluchterfahrung
Eine Clearingstelle (Um die Anonymität der besuchenden Mädchen zu wahren, haben wir uns bewusst entschieden, die Clearingstelle nicht zu nennen.) für minderjährige unbegleitete geflüchtete Mädchen im Ruhrgebiet trat mit dem Anliegen an uns heran, den Mädchen die Räumlichkeiten unserer Beratungsstelle zu zeigen und dabei die verschiedenen Angebote vorzustellen. Die Clearingstelle ist eine Wohngruppe der öffentlichen Jugendhilfe, in der die Mädchen pädagogisch und therapeutisch betreut werden. Im Clearingverfahren werden die Hintergründe und Umstände der Fluchtgeschichte sowie der Aufenthaltsstatus der Mädchen in Deutschland geklärt. Die Bewohner*innen der Gruppe stammen aus verschiedenen Ländern, zum Großteil aus Subsahara-Afrika, einige aus dem Irak oder Afghanistan.

Aufgrund der Vorinformation über mögliche traumatische Erfahrungen führten eine Pädagogin und eine Ärztin der Beratungsstelle ein erstes Treffen mit den pädagogischen Fachkräften und den Sprach- und Kulturmittler*innen der Clearingstelle durch. Dabei wurde in die zu erwartenden Themen eingeführt und über die Haltung des Beratungszentrums gesprochen. Die Mitarbei-ter*innen der Clearingstelle informierten die Fachkräfte der Beratungsstelle darüber, dass die Mädchen vor oder während ihrer Flucht traumatische Erfahrungen, wie zum Beispiel sexualisierte Gewalt, gemacht hatten. Im Gespräch mit den Mitarbeiter*innen des Beratungszentrums konnten die Sprach- und Kulturmittler*innen die eigene Scham, Tabuthemen und Grenzen thematisieren. Gemeinsam wurde ein verständliches Vokabular zu den medizinischen und sexual-pädagogischen Fachbegriffen vorbereitet. Die Gruppengröße der Mädchen variierte je nach Treffen, da teilweise neue Besucher*innen hinzugestoßen sind, teilweise aber auch Mädchen die Clearinggruppe wieder verlassen haben.

Das erste Treffen mit den Mädchen war niedrigschwellig und fand in einer einladenden Atmosphäre mit Getränken und Gebäck statt. Die Fachkräfte stellten die Arbeitsbereiche und Angebote des Beratungszentrums vor. Danach konnten die Mädchen ihre Fragen zu Themen wie z. B. Weiblichkeit, Pubertät, Monatshygiene und Sexualität auf kleine Karten schreiben mit der Aussicht, diese von uns bei einem weiteren Treffen beantwortet zu bekommen.

Dieser Vorschlag wurde neugierig aufgenommen und mit Unterstützung der Sprachmittler*innen umgesetzt. Fragen der Mädchen waren beispielsweise:

  • Was kann man gegen starke Schmerzen während der Periode machen?
  • Wie funktioniert die Periode und warum bekommen Frauen sie?
  • I want to talk about the human body and women’s period.
  • How does pregnancy prevention works? Condoms and more, please.
  • How can I make menstrual regulation?
  • How can I make my crush (hier: Schwarm) love me?

Das nächste Treffen in zeitlich kurzem Abstand wurde gern angenommen. Motiviert durch die Berichte der Mädchen sind weitere Bewohnerinnen der Clearinggruppe zu dem Treffen erschienen. Sie konnten sich dank der Offenheit der Gruppenmitglieder schnell eingewöhnen und Anschluss an die Gruppe und die bereits bearbeiteten Themen bekommen. Bei Sprachproblemen oder anfänglicher Scham standen die Mädchen, die das erste Treffen besucht hatten, den „Neuen“ helfend zur Seite. Die Mädchen waren während der Gruppenangebote sehr solidarisch miteinander. Bei den weiteren Treffen fühlten sie sich sicher genug, um Fragen direkt zu stellen und äußerten Wünsche zu weiteren Gesprächsthemen.

Folgende Themen wurden angesprochen: Der Umgang mit Beschneidung aus religiösen oder traditionellen bzw. kulturellen Gründen in Deutschland war ein wichtiges Thema. Dabei interessierte besonders der Aspekt, ob Babys beschnitten werden und wer beschneiden darf. Danach stellte sich die Frage, ob in Deutschland auch Mädchen beschnitten werden. Es entstanden lebhafte Gespräche, in denen die Mädchen über den Umgang mit FGM (female genital mutilation) (Aufgrund der Schwierigkeit, sich auf einen deutschsprachigen Begriff festzulegen, haben sich die Autor*innen auf den englischsprachigen Begriff geeinigt.) in ihren Herkunftsländern berichteten. Mädchen, die bisher eher zurückhaltend waren, nahmen bei dem Thema FGM eine Expert*innenrolle ein und erklärten den anderen Teilnehmerinnen und den Fachkräften z. B. anhand von naturnahen Plüschmodellen von Geschlechtsteilen (Paomi®) die unterschiedlichen Typen weiblicher Genitalbeschneidung. Im Anschluss erläuterten wir als Fachkräfte die Gesetzeslage zu weiblicher Beschneidung in Deutschland.

Obwohl wir in unserer Arbeit ständig mit intimen Themen umgehen, hat es uns erstaunt, mit welcher Offenheit und Neugier die Teilnehmerinnen über dieses - für uns - schwierige Thema nahezu selbstverständlich redeten. Die Mädchen waren äußerst sensibilisiert für das Thema und achteten sehr auf eigene Grenzen sowie darauf, nicht die Grenzen anderer Mädchen zu verletzen. Auffällig ist, dass die Fachkräfte trotz intensiver Auseinandersetzung und diverser Schulungen zu dem Thema gehemmt waren, das Thema selbst anzusprechen; dem lag die Befürchtung zugrunde, die Mädchen mit einem zu frühen Ansprechen des Themas möglicherweise zu traumatisieren.

Bisher fanden mit der Clearinggruppe seit August 2017 sechs Gruppentreffen in monatlichen Abständen statt. Die Nachfrage der Mädchen ist weiterhin groß. Die Mitarbeitenden der Clearinggruppe berichten, dass die Mädchen zwischen den Terminen häufiger fragen, wann sie die Beratungsstelle wieder besuchen dürfen. Die jeweilige Gruppengröße lag immer zwischen acht und zehn Teilnehmer*innen, zwischenzeitlich sind einige Mädchen aus der Gruppe ausgezogen und neue Bewohner*innen der Wohngruppe zum Angebot hinzugekommen.
Des Weiteren entwickelte sich auch Interesse an den folgenden Themen:

  • Die körperliche Entwicklung von Frauen und Männern
  • Was ist bei den Geschlechtern gleich, was ist unterschiedlich und warum?
  • Menstruation, Schwangerschaft, Mutterschaft,
  • Weitere Methoden und Möglichkeiten der Empfängnisverhütung
  • Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen

Für 2018 sind bereits vier weitere Termine mit der Clearinggruppe geplant; gemeinsam wurden, abhängig von Ferienzeiten, Abstände von vier bis sechs Wochen für jeden Termin ausgemacht.

Workshops für männliche Jugendliche und Männer* aus internationalen Förderklassen
In Kooperation mit dem Projekt für geflüchtete oder zugewanderte Jungen und Männer „irgendwie hier“ der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit NRW und dem interkulturellen Zentrum der Essener Berufskollegs (Hugo Kükelhaus Berufskolleg und Robert Schmidt Berufskolleg) hat die Beratungsstelle von September bis November 2017 acht zweistündige Workshops für männliche Jugendliche und junge Erwachsene der internationalen Förderklassen durchgeführt. Die Förderklassen setzen sich aus Jugendlichen zusammen, die neu nach Deutschland zugewandert sind, ein Großteil der Jugendlichen ist aus ihren Herkunftsländern geflüchtet. Die Herkunftsländer und Regionen der Jugendlichen waren sehr vielfältig, unter anderem sind zu nennen: Länder aus Subsahara-Afrika, Syrien, Irak, Iran, Afghanistan, aber auch EU-Länder wie Spanien, Bulgarien und Rumänien. Der Großteil der Jugendlichen kam aus arabisch- und persischsprachigen Regionen. Die Workshops sowie das Projekt „irgendwie hier“ sind gefördert durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Vor der Planung der Termine und Inhalte hat sich ein Mitarbeiter des Lore-Agnes-Hauses mit einer im Beratungszentrum geschulten Honorarkraft und der Schulsozialarbeiterin des interkulturellen Zentrums der Essener Berufskollegs getroffen. Gemeinsam wurde der Rahmen der Veranstaltungen abgesprochen und Informationen über Gruppengröße und Sprachkenntnisse der Jugendlichen gegeben.

Zwei Honorarkräfte im jungen Erwachsenenalter, die beide über verschiedene Sprachkenntnisse verfügen (Arabisch, Kurmanci und Dari/Persisch), haben gemeinsam mit der männlichen Fachkraft des Hauses die Workshops geplant und durchgeführt. Die sexualpädagogisch im Beratungszentrum geschulten und für Themen rund um Schwangerschaft, Beziehung und Sexualität sensibilisierten Honorarkräfte haben bereits viel Erfahrung in der Gruppenarbeit mit jungen Erwachsenen gesammelt - etwa während der Arbeit beim interkulturellen Parcours „Liebes-Welten“. Der Aufbau der Workshops wurde mit den beiden jungen Männern zusammen geplant. Gemeinsam wurden relevante und wichtige Themen aufgegriffen und methodisch differenziert bearbeitet.

Gewünschte Inhalte waren:

  • Die Reflexion von Werten und Normen
  • Der Umgang mit Männlichkeit und dem eigenen Rollenverständnis
  • Sexuelle Vielfalt
  • Körperwissen
  • Verhütungsmittel und Schwangerschaftsverhütung
  • Zwangsheirat.

Die Besucher der Workshops setzten sich aus den männlichen* Jugendlichen der internationalen Förderklassen zusammen. Es ergab sich eine Teilnehmerzahl zwischen acht und 15 Jugendlichen pro Gruppe. Zur Durchführung der Workshops wurde die jeweilige Gruppe von der Schulsozialarbeiterin ins Beratungszentrum begleitet. Dort wurden die Jugendlichen mit Keksen und Getränken begrüßt und ihnen wurde die Beratungsstelle vorgestellt.

Nachdem die Schulsozialarbeiterin sich verabschiedet hatte, wurde der Workshop in einem Gruppenraum durchgeführt. Die Inhalte wurden mit unterschiedlichen Methoden thematisiert und in der Gruppe reflektiert. Durch eine Mischung aus theoretischem Input zu Rechten von Jugendlichen und Erwachsenen und praktischen Übungen wie Positionierungen oder assoziativem Denken konnten verschiedene Themen angesprochen werden. Den Jugendlichen wurde es möglich, im Austausch mit den Honorarkräften und der Fachkraft die Inhalte zu beleuchten, Meinungen zu äußern und Beispiele zu besprechen. Die Anwesenheit von zwei nahezu gleichaltrigen jungen Männern, die über einen ähnlichen kulturellen Hintergrund und über dieselben Sprachkenntnisse verfügen, hat es den Jugendlichen erleichtert, spezifische Fragen zu stellen und einen vertraulichen Zugang zu den Themen zu finden.  

Besonders wichtig war es den Mitarbeitenden, den Jugendlichen einen Raum zu bieten, eigene Fragen zu stellen und sie, ohne bewertet oder beurteilt zu werden, beantwortet zu bekommen. Die Jugendlichen sollten durch die Workshops unterstützt werden, einen selbstbestimmten Zugang zu ihrer Sexualität zu finden und eigene Vorstellungen zu Werten und Normen zu überdenken. Bei allen Workshops wurde darauf geachtet, den Jugendlichen zu vermitteln, dass es ein psychosoziales und gesundheitliches System an Hilfs- und Beratungsangeboten gibt, die anonym und kostenfrei in Anspruch genommen werden können. Ein weiterer Fokus lag auf dem Thema Männlichkeit und dem eigenen Verständnis von Geschlechterrollen. Durch Beispiel-situationen aus Beziehungen konnten Themen wie Eifersucht, Treue, Heirat, aber auch tabuisierte Themen wie Zwangsheirat, Homosexualität und Trans*identität angesprochen werden. Gleichberechtigung der Geschlechter, nicht heteronormative Lebenswelten und sexuelle Selbstbestimmung konnten in den Workshops sensibel und der Lebenssituation der Jugendlichen angemessen thematisiert werden.

Es ist geplant, im Jahr 2018 ein weiterführendes Angebot für die Jugendlichen der internationalen Förderklassen anzubieten.

Beruhend auf den Erfahrungen der praktischen Arbeit im Beratungszentrum, haben die Fachkräfte eine Liste mit hilfreichen Bedingungen zusammengestellt, die die sexualpädagogische Arbeit mit interkulturellen Gruppen erleichtern können:

  • Ansprechende, einladende Gruppenräume, die Schutz und Sicherheit bieten
  • Sensibilität im Umgang mit traumatisierten Menschen
  • Interkulturelle Kompetenzen
  • Arbeiten in geschlechterhomogenen Gruppen
  • Sensibilität in Bezug auf Rassismus und Diskriminierungserfahrungen
  • Sprachkompetenz(en): Am besten funktioniert die Arbeit mit zuvor geschulten Sprachmittler*innen
  • Sensibilität im Umgang mit geschlechtsspezifischen Themen: female genital mutilation, Zwangsheirat (Frauen und Männer sind betroffen), Jungfräulichkeit, Schwangerschaftskonflikte
  • Sensibilität für mögliche negative mediale und gesellschaftliche Zuschreibungen in Bezug auf Geschlechterrollenbilder und sexualisierte Gewalt
  • Niedrigschwelliger Zugang zu den Gruppenangeboten
  • Partizipation und Prozessorientierung (Themen, Fragen, Wünsche der Teilnehmer*innen)
  • Flexibilität
  • Verweisungskompetenzen und Wissen über psychosoziale und gesundheitliche Hilfs- und Beratungsangebote
  • Eine Haltung von Klarheit über eigene Grenzen in Bezug auf das Thema Sexualität
  • Materialvielfalt: anschauliche, visuelle Materialien, wie z. B. naturnahe Geschlechtsmodelle, Grabbelsack, Piktogramme, anatomische Modelle, mehrsprachige Informationen oder Broschüren in Leichter Sprache.

Stefanie Boos (Ärztin), David Klöcker (Diplom-Sozialwissenschaftler) und Svenja Reimann (Diplom-Pädagogin) sind Mitarbeiter*innen des Lore-Agnes-Haus Beratungszentrum der AWO Niederrhein e.V. in Essen.
Kontakt: loreagneshaus(at)awo-niederrhein.de


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