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Gesundheitserziehung / Gesundheitsförderung

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Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V.

Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz

Ritzen Schnippeln Cutten – Selbstverletzendes Verhalten Jugendlicher

Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis – KJug 1/2018

Selbstverletzendes Verhalten durch Ritzen der Haut an Armen und Beinen ist kein neues Thema, aber durch die Darstellung in den sozialen Netzwerken hat sich der Fokus verschoben. Konnte man früher diese Art der Selbstverletzung nur gelegentlich unmittelbar sehen, werden heutzutage ganze Internetseiten und Foren mit Bildern und Anleitungen zur Selbstverletzung gefüllt. Doch wieso fügen sich junge Menschen solche Verletzungen zu?
In einer ersten Studie »#Ritzen - Selbstverletzung bei Instagram« der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Ulm wurden jetzt die Darstellung des Ausmaßes und die Auswirkungen von Bildern in einem sozialen Netzwerk untersucht. Doch Selbstverletzungen stehen nicht nur für individuelles Leid(en), sie müssen auch unter kulturell-gesellschaftlichen Aspekten betrachtet und eingeordnet werden. Andere Formen der sogenannten Body-Modifikation wie Tattoos, Piercings und Schönheitsoperationen sind mittlerweile akzeptiert(er), deuten aber dennoch, genau wie Ritzen und andere Formen der Selbstverletzung auf gesellschaftliche Veränderungen im Umgang mit dem Körper hin.
Schulen, die Jugendhilfe und alle diejenigen, die mit Jugendlichen arbeiten, müssen für Formen nicht-suizidalen selbstverletzenden Verhaltens (NSSV) sensibilisiert werden. Die Autorinnen und Autoren tragen mit ihren Beiträgen in der aktuellen Ausgabe von KJug hierzu bei.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Preis:
16,00€

Ansprechpartner:
Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz
Mühlendamm 3
10178 Berlin
Mail: kjug(at)bag-jugendschutz.de  
Online unter: www.kjug-zeitschrift.de

Titelseite der Broschüre: Ritzen Schnippeln Cutten – Selbstverletzendes Verhalten Jugendlicher

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