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Gesundheitserziehung / Gesundheitsförderung

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Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Stillen als Ressource nutzen im Kontext der Frühen Hilfen

Stillen spielt bislang im Diskurs der Frühen Hilfen nur eine untergeordnete Rolle. In dem vom NZFH für die Arbeit mit den Familien herausgegebenen „Nest - Material für Frühe Hilfen“ wird es erwähnt, und hier und da gibt es einzelne Stillförderprojekte im Kontext der Frühen Hilfen. Gerade für Familien in belasteten Lebenslagen und ihre Kinder ist es wichtig, ihnen den Zugang zum Stillen zu erleichtern. Manchmal bestehen Vorbehalte gegen gezielte Stillförderung: Das Stillen sei für Mütter in schwierigen Situationen eine zusätzliche Belastung und sie könnten deshalb von Stillfördermaßnahmen kaum profitieren. Eine solche Einstellung wird leicht zur selbsterfüllenden Prophezeiung: Die betroffenen Mütter erhalten unter dieser Prämisse keine ausreichende Unterstützung und bei Fragen und Schwierigkeiten wenig Ermutigung zum Stillen.
Ziel dieses Papiers ist es, den Stand des Wissens zur Bedeutung des Stillens und die Rahmenbedingungen für gelingendes Stillen darzustellen, damit das Stillen als Ressource im Kontext der Frühen Hilfen wahrgenommen und genutzt werden kann. Es geht darum, Stillen zu ermöglichen und zu unterstützen, und nicht darum, Druck auf Mütter auszuüben, um Stillen zu erzwingen.

In dem vorliegenden Eckpunktepapier befasst sich die Autorin Utta Reich-Schottky mit den Möglichkeiten, inwieweit Stillen auch über die Strukturen der Frühen Hilfen gefördert werden kann. Den Impuls dazu gab ein Treffen des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) mit dem Runden Tisch Stillförderung in Deutschland.

Titelseite der Broschüre: Stillen als Ressource nutzen im Kontext der Frühen Hilfen

Medienart
Broschüre DIN A4, 28 Seiten

Alle Informationen und das PDF zum Download erhalten Sie hier.

Kontakt:
Pressestelle der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Maarweg 149-161
50825 Köln
pressestelle(at)bzga.de
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