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Gesundheitserziehung / Gesundheitsförderung

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50 Jahre BZgA

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

ALKOHOLSPIEGEL der BZgA: Wenn Fluchterfahrung anfällig für Alkoholmissbrauch macht

In den Jahren 2015 und 2016 wurden in Deutschland etwa 1,1 Millionen Asylanträge gestellt. Für viele Schutzsuchende ist der alltägliche und offene Umgang mit Alkohol hierzulande ungewohnt. Kommen traumatische Flucht- oder Kriegserfahrungen, die Trennung von der Familie und Sprachbarrieren in einer fremden Umgebung hinzu, droht gerade bei jüngeren Flüchtlingen das Risiko eines Substanzmissbrauchs. Vor welchen Herausforderungen steht die Alkoholprävention damit? Dieser Frage widmet sich die aktuelle Ausgabe des Newsletters ALKOHOLSPIEGEL der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Im aktuellen Newsletter ALKOHOLSPIEGEL ist außerdem ein Interview mit Dr. Volker Leienbach, dem Direktor des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e. V. (PKV), zu lesen.

Riskanter Alkoholkonsum steht häufig in Verbindung mit Tabak- oder auch Cannabiskonsum. Der Newsletter informiert über die aktuellen Daten des BZgA-Alkoholsurveys 2016, wonach in allen Altersgruppen zwischen 12 bis 25 Jahren die Häufigkeit des Tabak- und Cannabiskonsums mit der Intensität des Alkoholkonsums steigt. Besonders gefährdet für den Mischkonsum sind junge Menschen, die Alkoholmengen oberhalb der Grenzwerte für Erwachsene konsumieren oder Rauschtrinken praktizieren.

Weitere Themen der neuen Ausgabe:
Peer-Aktionen sind seit vielen Jahren fester Bestandteil der Maßnahmen der BZgA-Suchtprävention. Aktuell erarbeitet die BZgA in Kooperation mit dem Land Nordrhein-Westfalen einen Handlungsleitfaden und ein Schulungskonzept, das interessierte Kommunen zukünftig befähigen soll, kommunal vernetzte Peer-Aktionen zur Alkoholprävention bei Jugendlichen eigenständig umzusetzen.
Von 2018 an wird der Klassenwettbewerb „Klar bleiben - Feiern ohne Alkoholrausch“ in einer zweiten Modellphase an Schulen in Bayern, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein fortgesetzt. Eine begleitende Evaluationsstudie in Nordrhein-Westfalen untersucht einzelne Wirkkomponenten.

ALKOHOLSPIEGEL-Newsletter der BZgA:
Der ALKOHOLSPIEGEL informiert zweimal jährlich Fachkräfte für Suchtprävention in Suchtberatungsstellen und Fachkräfte in pädagogischen und medizinischen Einrichtungen sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren über aktuelle Hintergrundinformationen und Aktivitäten der Alkoholprävention.
Download unter www.bzga.de/presse/publikationen

Titelseite des ALKOHOLSPIEGELs der BZgA: Wenn Fluchterfahrung anfällig für Alkoholmissbrauch macht

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Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.