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Gesundheitserziehung / Gesundheitsförderung

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Logo: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Präventionskampagne

„Alkohol? Kenn dein Limit.“ der BZgA: 50 Peers informieren bundesweit zu Risiken des Alkoholkonsums

Seit Anfang April sind neue Peers für die Jugendkampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) wieder in ganz Deutschland im Einsatz, um Jugendliche dafür zu sensibilisieren, verantwortlich mit Alkohol umzugehen.

Logo: Alkohol? Kenn dein Limit.

Die Kampagnen-Peers sind junge Erwachsene im Alter von 18 bis 24 Jahren, die von der BZgA geschult sind, um mit Jugendlichen zur Wirkung und den Risiken des Konsums von Alkohol ins Gespräch zu kommen und Tipps für einen bewussten Umgang zu geben. Jeweils als Zweierteam sind die Peers an Wochenenden dort unterwegs, wo Jugendliche ihre Freizeit verbringen: in Innenstädten und Parks, auf Musikfestivals oder Sportveranstaltungen. Im Jahr 2018 werden die Peers der BZgA-Jugendkampagne voraussichtlich wieder rund 30.000 Jugendliche in ganz Deutschland erreichen.

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, sagt: „Unsere Kampagne ‚Alkohol? Kenn dein Limit.‘ zur Prävention des Alkoholmissbrauchs ist bei Jugendlichen sehr bekannt und akzeptiert. Daher sind die jungen Leute aufgeschlossen, mit den Kampagnen-Peers offen über persönliche Erfahrungen mit Alkohol zu sprechen. Im direkten Kontakt geben die Peers wichtige Denkanstöße, die die Jugendlichen motivieren, sich kritisch mit dem eigenen Konsum auseinanderzusetzen. Dabei genießen die BZgA-Peers eine hohe Glaubwürdigkeit und dienen Gleichaltrigen als Vorbild, denn Jugendliche orientieren sich bekanntermaßen vor allem am Verhalten in ihrem Freundeskreis.“

Die Kampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.“ verfolgt den Ansatz, den verantwortungsbewussten Umgang Jugendlicher mit Alkohol zu fördern. Seit 2009 wird die Kampagne durch den Verband der Privaten Krankenversicherung e. V.

Die Wirksamkeit des Peer-Ansatzes in der Alkoholprävention wurde durch eine cluster-randomisierte Studie 2015 wissenschaftlich bestätigt. Demnach sind Jugendliche nach einem Gespräch mit Peers besser über die mit Alkoholkonsum verbundenen Risiken informiert, fühlen sich darin gestärkt, alkoholische Getränke abzulehnen und halten es für richtig, das Thema mit Freunden zu besprechen.

Alle Informationen zu den Peers erhalten Sie hier.

Kontakt:
Pressestelle der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Maarweg 149-161
50825 Köln
pressestelle(at)bzga.de
https://www.bzga.de


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