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Gesundheitserziehung / Gesundheitsförderung

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Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Jodversorgung in Deutschland: Ergebnisse des Jodmonitorings

Jod ist ein lebensnotwendiges Spurenelement, das regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden muss. Es wirkt als Bestandteil der Schilddrüsenhormone. Um eine ausreichende Jodzufuhr sicherzustellen, ist nach den geltenden lebensmittelrechtlichen Vorschriften die Jodierung von Speisesalz zugelassen.

DEGS

Jod darf in Form von Kalium- und Natriumjodat Kochsalz zugesetzt werden, wobei der Zusatz auf maximal 25 µg Jod pro Gramm Speisesalz beschränkt ist. Die Jodanreicherung von Kochsalz ist aus gesundheitspolitischen Gründen wichtig und gewünscht, sie ist aber ebenso wie die Verwendung von jodiertem Speisesalz bei der Herstellung von Lebensmitteln in Deutschland freiwillig.

Zur Beurteilung, ob die Jodsalzprophylaxe in ihrer derzeitigen Form beibehalten oder geändert werden muss, finden regelmäßige Überprüfungen (Jodmonitoring) der Jodversorgung der Bevölkerung statt. Hierfür wird anhand der Ausscheidung von Jod im Urin die Jodaufnahme berechnet.

Diese Überprüfung wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vom Robert Koch-Institut (RKI) im Rahmen des repräsentativen Kinder- und Jugendgesundheitssurveys KiGGS (2003/04) für Kinder und Jugendliche durchgeführt und 2012/13 für Erwachsene im Rahmen des Deutschen Gesundheitssurvey für Erwachsene (DEGS). Damit stehen nun auch aktuelle repräsentative Daten für die Jodversorgung der Erwachsenen zur Verfügung. Im derzeit laufenden Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) Welle 2 (2014 bis 2017) wird wiederum ein Jodmonitoring durchgeführt, um ein kontinuierliches Bild über die Jodversorgung der deutschen Bevölkerung zu erhalten.
Zu den Ergebnissen der Studie


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