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Migration, Flucht und Gesundheit

Migration und öffentliche Gesundheit

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Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität in München

Integration im Gesundheitswesen: Ärzte fühlen sich oft alleingelassen

Schlagwort(e): Diskriminierung, Gesundheitswesen, Migration

Professor Dr. Georg Marckmann und Corinna Klingler vom Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität in München haben im Rahmen einer Interviewstudie 20 im Ausland geborene und außerhalb Deutschlands ausgebildete Ärzte befragt, wie sie Probleme und Integration ins deutsche Gesundheitswesen beurteilen.

Die von den Teilnehmern beschriebenen Schwierigkeiten bezogen sich auf die Institutionen des Gesundheitssystems, eigene Kompetenzen und zwischenmenschliche Beziehungen. Teilnehmer erlebten bestimmte rechtliche Normen, den Ablauf des Anerkennungs- sowie des Bewerbungsverfahrens und die Organisation der Arbeitsumgebung als unzulänglich. Viele belastete ihr begrenztes kontextspezifisches Wissen (in Bezug auf Sprache, Kultur, fachliche Erfahrung und Organisationsstruktur). Des Weiteren erlebten Teilnehmer das Verhalten von Patienten und Mitarbeitern als diskriminierend oder anderweitig unangemessen.

Weitere Informationen:
Kurzfassung der Studie auf Deutsch unter: https://www.aerzteblatt.de/archiv/186349
(Dtsch Arztebl 2017; 114(7): A-308 / B-271 / C-267, Klingler, Corinna; Marckmann, Georg)
Langfassung der Studie auf Englisch unter: https://human-resources-health.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12960-016-0153-4
Human Resources for Health201614:57, DOI: 10.1186/s12960-016-0153-4,
© The Author(s). 2016


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