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Migration, Flucht und Gesundheit

Migration und öffentliche Gesundheit

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Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer – BAfF e.V

Was hilft? Wege aus der Isolation

Geflüchtete sprechen über ihre Erfahrungen mit der Psychotherapie

Schlagwort(e): Geflüchtete, Gewalt, Psychotherapie, Traumatisierung

Wie sollte der Weg der psychotherapeutischen Behandlung gestaltet sein, damit Überlebende schwerer Gewalterfahrungen einen „Boden unter den Füßen“ zurückbekommen und wieder ein Gefühl der Kontrolle und des Vertrauens hergestellt werden kann? Wie kann es gelingen, trotz der Erlebnisse von Gewalt, Flucht und schwierigen Situationen im Exil ein neues Leben in Sicherheit und Würde aufzubauen? Fragen, die sowohl KlientInnen, TherapeutInnen und SprachmittlerInnen wie auch die (Fach-)Öffentlichkeit und Forschung bewegen.

Dieser Bericht gibt erste Antworten auf diese Fragen aus Perspektive der Geflüchteten in Behandlung. Die konkreten Einzelfälle geben Einblicke in die Therapien und wie diese an den komplexen Bedürfnissen der Überlebenden ansetzen. KlientInnen resümieren ihre bisherige Zeit in Therapie und sprechen darüber, welchen Einfluss diese auf ihre Leben hatte. Die Stimmen zeugen von großer Stärke und Lebenswillen, trotz der Erfahrungen von Folter, Erniedrigung und Diskriminierungen, Selbstheilungsprozesse zu mobilisieren. Auch die Vorstellungen der KlientInnen davon, welche Bedingungen bereitgestellt werden müssen, um einen sicheren Ort zu schaffen und ein Leben „danach“ zu ermöglichen, werden thematisiert. Insgesamt finden in dieser Publikation Stimmen von 12 KlientInnen Platz, die sich bereits seit längerer Zeit in Psychotherapie in einem der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer befinden. In den Interviews wurde bewusst darauf verzichtet, die KlientInnen direkt nach traumatisierenden Erlebnissen, Asylgründen oder zur Fluchtgeschichte zu befragen. Die Interviews wurden von Mitarbeitenden der BAfF e.V. zusammen mit Dolmetschenden geführt. Um das Gesagte möglichst gut abbilden zu können, wurden viele wortwörtliche Zitate der KlientInnen aus den Transkripten der Interviews genutzt. Diese stehen ohne Namen, Herkunftsland oder Behandlungsort, um die Anonymisierung zu sichern.

Der Bericht beginnt mit einer kurzen Einführung zum prozessualen Verständnis von Trauma und einer Darstellung der Isolation, die die Zeit von Geflüchteten nach der Ankunft in Deutschland bestimmt. Auf Basis dieser Kontextualisierung folgen die Ergebnisse der Interviews über die Erfahrungen mit Psychotherapie und erste Antworten auf die Frage „Was hilft?“ aus Perspektive der KlientInnen.

Titelseite des Berichts: Was hilft? Wege aus der Isolation

Weitere Informationen:

Die Publikation (Februar 2017) kann über den Online-Shop der BAfF e.V. bestellt werden:
www.baff-zentren.org/veroeffentlichungen-der-baff/shop/
Als PDF unter:
http://www.baff-zentren.org/wp-content/uploads/2008/05/BAfF_Was-hilft.pdf
Kontakt:
Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren
für Flüchtlinge und Folteropfer - BAfF e.V.
Paulsenstraße 55-56, 12163 Berlin
Tel.: +49 30 - 310 124 61
E-Mail: info(at)baff-zentren.org
www.baff-zentren.org


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