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Migration, Flucht und Gesundheit

Migration und öffentliche Gesundheit

Seiteninhalt

Reimer Gronemeyer, Jonas Metzger, Verena Rothe, Oliver Schultz

Die fremde Seele ist ein dunkler Wald

Über den Umgang mit Demenz in Familien mit Migrationshintergrund

Schlagwort(e): Alter, Migration, Pflege, Türkische Herkunft

17 Millionen Menschen in Deutschland haben einen Migrationshintergrund, viele von ihnen leben bereits seit Langem in der Bundesrepublik und werden hier älter. Angesichts des demografischen Wandels erweist sich der fragende Blick der vorliegenden Studie auf „Migration und Demenz“ als Zukunftsthema, denn auch in Familien mit Migrationshintergrund gibt es Demenz. Dennoch ist bisher nur wenig darüber bekannt, wie die Betroffenen leben. Wie wird das Phänomen Demenz dort verstanden? Welche Rolle spielen traditionelle Orientierungen? Werden Dienstleistungen in Anspruch genommen? Gibt es besondere Notlagen?

Um diesen Fragen nachzugehen, haben die AutorInnen Gespräche mit Angehörigen von Betroffenen und ExpertInnen in Deutschland und in der Türkei geführt. Sie geben seltene Einblicke in die Erfahrungen und den Umgang mit Demenz in Familien mit Migrationshintergrund. Dabei zeigt der vorliegende Band sowohl die besonderen Herausforderungen, vor welche die Demenz diese Familien stellt, als auch die Antworten, die diese darauf finden. Ausgehend von diesen Befunden liefern die AutorInnen Ideen und Anregungen, wie Kultursensibilität in Praxis und Theorie stärker verankert werden kann.

Titelseite des Buches: Die fremde Seele ist ein dunkler Wald

Weitere Informationen:

Reimer Gronemeyer, Jonas Metzger, Verena Rothe, Oliver Schultz
Die fremde Seele ist ein dunkler Wald
Über den Umgang mit Demenz in Familien mit Migrationshintergrund
Psychosozial-Verlag 2017
Buchreihe Psychosozial
ISBN-13: 978-3-8379-2738-2
Ca. 130 Seiten
16,90


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