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Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Aus Kriegsgebieten geflüchtete Familien und ihre Kinder: Entwicklungsrisiken, Behandlungsangebote, Versorgungsdefizite

Kurzgutachten des Wissenschaftlichen Beirats für Familienfragen beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Schlagwort(e): Bildung, Familie, Geflüchtete, Gesundheitsversorgung, Sprachmittlung, Traumatisierung

Der Wissenschaftliche Beirat für Familienfragen hat am 25. September das Kurzgutachten „Aus Kriegsgebieten geflüchtete Familien und ihre Kinder: Entwicklungsrisiken, Behandlungsangebote, Versorgungsdefizite“ veröffentlicht. Im Fokus steht die besondere Situation von nach Deutschland geflüchteten Familien mit traumatisierten Familienmitgliedern.

In dem Kurzgutachten empfiehlt der Beirat frühe Beratung, Hilfen und Unterstützungsangeboten für Eltern, um psychosoziale Risiken durch Traumatisierung zu verringern. Insbesondere die Kompetenz der Eltern in Erziehungsfragen sei dafür wichtig. Eine familienfreundliche Unterbringung trage wesentlich zum Wohlbefinden und zur psychischen Stabilisierung bei. Der frühe Zugang zu Sprach- und Bildungsangeboten für Kinder und Eltern sei dem Gutachten zufolge eine wichtige Voraussetzung für soziale Teilhabe.

Personen, die beruflich oder ehrenamtlich mit geflüchteten Familien zu tun haben, benötigten genauere Informationen, wie sie mit traumatisierten Personen, insbesondere Kindern, angemessen umgehen können.

Auch der Bereich Gesundheit trage zur sozialen Teilhabe bei: Um eine gute Entwicklung und das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen zu sichern, wird gefordert, dass diese unabhängig von ihrem aufenthaltsrechtlichen Status einen umfassenden Zugang zur Gesundheitsversorgung erhalten.

Titelseite des Kurzgutachtens: Aus Kriegsgebieten geflüchtete Familien und ihre Kinder: Entwicklungsrisiken, Behandlungsangebote, Versorgungsdefizite

Herausgeber:
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