Wir setzen auf dieser Website Cookies ein. Diese dienen dazu, Ihnen Servicefunktionen anbieten zu können sowie zu Statistik- und Analysezwecken (Web-Tracking). Weitere Informationen dazu und die Widerspruchsmöglichkeit zum Web-Tracking finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Migration, Flucht und Gesundheit

Migration und öffentliche Gesundheit

Seiteninhalt

Kayvan Bozorgmehr, Katharina Wahedi, Stefan Noest, Joachim Szecsenyi, Oliver Razum

Infectious disease screening in asylum seekers: range, coverage and economic evaluation in Germany, 2015

In: Eurosurveillance, Volume 22, Issue 40, 5. Oktober 2017

Schlagwort(e): Asyl, Forschung, Geflüchtete, Gesundheitsversorgung, Infektionserkrankungen, Prävention

Asylsuchende werden in Erstaufnahmeeinrichtungen auf Infektionskrankheiten untersucht, um diese früh zu erkennen und um eine Ausbreitung in Sammelunterkünften zu vermeiden. Bundesweit einheitlich geregelt ist dabei nur eine Röntgenuntersuchung der Lunge zum Ausschluss einer ansteckenden Tuberkulose, vom Robert Koch-Institut als Mindeststandard empfohlen. Die konkrete Ausgestaltung der weiteren verpflichtenden Diagnostik bestimmen die Bundesländer. Die Folge: Asylsuchende werden zum Teil pauschal auf weitere Infektionserkrankungen untersucht - ohne evidenzbasierte Grundlage. Dadurch entstehen hohe diagnostische Kosten bei nur wenigen tatsächlich erkrankten Personen. Dies zeigt eine Studie von Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Bielefeld, aktuell veröffentlicht in der Fachzeitschrift Eurosurveillance.

Bozorgmehr Kayvan, Wahedi Katharina, Noest Stefan, Szecsenyi Joachim, Razum Oliver. Infectious disease screening in asylum seekers: range, coverage and economic evaluation in Germany, 2015. Euro Surveill. 2017;22(40):pii=16-00677. https://doi.org/10.2807/1560-7917.ES.2017.22.40.16-00677

Kontakt:
Dr. Kayvan Bozorgmehr (MSc)
AG Soziale Determinanten, Equity & Migration, BMBF-Nachwuchsgruppenleiter
Abteilung Allgemeinmedizin & Versorgungsforschung
Universitätsklinikum Heidelberg
Tel. + 49 6221 - 56 385 81
E-Mail: kayvan.bozorgmehr(at)med.uni-heidelberg.de
Prof. Dr. Oliver Razum (MSc)
AG Epidemiologie & International Public Health
Fakultät für Gesundheitswissenschaften
Universität Bielefeld
Tel. +49 171-7894389
E-Mail: oliver.razum(at)uni-bielefeld.de

Weitere Informationen:
https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Pressemitteilungen.136514.0.html?&no_cache=1&tx_ifabprins_pressmanagement%5Bid%5D=5565&tx_ifabprins_pressmanagement%5Baction%5D=show&tx_ifabprins_pressmanagement%5Bcontroller%5D=PressManagement&cHash=6235e63fe770614d7d2d3224ad951e94


zurück zur Übersicht

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung / Maarweg 149 - 161 / 50825 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300 /
E-Mail:
poststelle(at)bzga.de / E-Mail für Bestellungen von Medien und Materialien: order(at)bzga.de / Die BZgA auf Twitter

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.