Wir setzen auf dieser Website Cookies ein. Diese dienen dazu, Ihnen Servicefunktionen anbieten zu können sowie zu Statistik- und Analysezwecken (Web-Tracking). Weitere Informationen dazu und die Widerspruchsmöglichkeit zum Web-Tracking finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Migration, Flucht und Gesundheit

Migration und öffentliche Gesundheit

Seiteninhalt

Logos: Diakonie Deutschland, Bundesarbeitsgruppe (BAG) Gesundheit/Illegalität

Diakonie Deutschland, Bundesarbeitsgruppe (BAG) Gesundheit/Illegalität

Krank und ohne Papiere

Fallsammlung der Bundesarbeitsgruppe Gesundheit/Illegalität

Schlagwort(e): Gesundheitsversorgung, Illegalität, Menschenrechte

Menschen ohne rechtlichen Aufenthaltsstatus werden im Moment notdürftig humanitär versorgt, obwohl sie einen gesetzlichen Anspruch auf Gesundheitsversorgung haben. Der ungehinderte Zugang zu medizinischer Versorgung ist de facto nicht gewährleistet. Wenn Menschen ohne Papiere medizinische Hilfe beanspruchen, droht ihnen die Meldung an die Ausländerbehörde und die Abschiebung. Jeder Mensch hat das grundlegende Recht auf Gesundheit. Das zu erfüllen ist Aufgabe des Staates und dieser kommt seiner Pflicht derzeit nicht ausreichend nach. Deshalb engagiert sich die Diakonie Deutschland in der Bundesarbeitsgruppe (BAG) Gesundheit/Illegalität. In diesem Netzwerk haben sich über 80 Organisationen und Einzelpersonen aus der medizinischen Praxis, aus Kirchen und Wohlfahrtsverbänden, der Wissenschaft, Kommunen und nichtstaatlichen Organisationen zusammengeschlossen. Viele Mitgliedsorganisationen leisten notdürftig humanitäre medizinische Hilfe für unversorgte Menschen ohne Papiere. Die BAG hat sich zur Aufgabe gemacht, in der Öffentlichkeit und in der politischen Diskussion für einen diskriminierungsfreien Zugang zum Gesundheitssystem für Menschen ohne Papiere einzutreten.

Die BAG stellt in ihrer aktuellen Broschüre Krank und ohne Papiere Menschen vor, die sich ohne Aufenthaltsstatus in Deutschland aufhalten und hier von Krankheit betroffen sind. Aufgeführt werden Beispiele aus der Praxis von Organisationen und Beratungsstellen, die seit vielen Jahren unversorgte Menschen ohne Papiere notdürftig und meist ehrenamtlich dabei unterstützen, medizinische Hilfe zu finden. Die Beispiele machen deutlich, dass durch gegenwärtige gesetzliche Zugangsbarrieren zum Gesundheitssystem eher Komplikationen und Chronifizierungen in Kauf genommen werden, als den Menschen schnell und unbürokratisch Leistungen zukommen zu lassen.

Die Onlineversion/PDF ist hier abrufbar:
www.info.diakonie.de/gesundheitsversorgung-fuer-menschen-ohne-papiere
Die Broschüre kann als Druckfassung beim Zentralen Vertrieb der Diakonie zum Selbstkostenpreis von 2,35 € pro Exemplar bestellt werden.
Artikelnummer: 613107108: Broschüre „Krank und ohne Papiere“

Für lokale NGOS/Anlaufstellen, die über keine eigenen Mittel verfügen, ist eine kostenfreie Bestellung möglich: Artikelnummer: 613007108: kostenlose Version Broschüre „Krank und ohne Papiere“

Adresse für Heft-Bestellungen:
Zentraler Vertrieb, Karlsruher Str. 11, 70771 Echterdingen, vertrieb(at)diakonie.de
Tel: 0711 / 21 59-7 77; (Bei der Bestellung ist die Rechnungs-/Empfängeradresse und die jeweilige Artikelnummern anzugeben!)

Titelseite des Hefts: Krank und ohne Papiere

Kontakt:
Die Koordination der Bundesarbeitsgruppe Gesundheit/Illegalität liegt derzeit bei der Diakonie Deutschland.
Dr. med. Anja Dieterich, MPH, Grundsatzfragen der gesundheitlichen Versorgung, Zentrum Gesundheit, Rehabilitation und Pflege
Telefon: +49 (0)30 65211 1664
E-Mail: anja.dieterich(at)diakonie.de
Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Str.1 10115 Berlin, www.diakonie.de


zurück zur Übersicht

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung / Maarweg 149 - 161 / 50825 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300 /
E-Mail:
poststelle(at)bzga.de / E-Mail für Bestellungen von Medien und Materialien: order(at)bzga.de / Die BZgA auf Twitter

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.