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Migration, Flucht und Gesundheit

Migration und öffentliche Gesundheit

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Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Traumatisierte Flüchtlinge – schnelle Hilfe ist jetzt nötig

Stellungnahme

Schlagwort(e): Geflüchtete, Integration, Psychotherapie, Traumatisierung

Die vielen Flüchtlinge mit schweren psychischen Belastungen benötigen dringend Hilfe - sofortiges Handeln ist erforderlich. Andernfalls können sich gravierende negative Konsequenzen ergeben: für die Betroffenen selbst, für deren nachfolgende Generationen und für die Gesellschaft. Flüchtlinge, die psychisch leiden, sind oft nicht in der Lage, ihren Alltag zu bewältigen, vertrauensvolle soziale Beziehungen einzugehen oder eine neue Sprache zu erlernen - dies sind aber zentrale Voraussetzungen für die Integration in die Gesellschaft, eine erfolgreiche Berufsausübung und ein zufriedenstellendes Leben.

Massive traumatische Belastungen und daraus resultierende psychische Beeinträchtigungen können zu dissozialem Verhalten führen - und damit die aufnehmende Gesellschaft in ihrem sozialen Zusammenhalt betreffen. Dies wiederum kann dann auf Seiten der aufnehmenden Gesellschaft zu Ablehnung oder Diskriminierung führen. Bleiben psychische Beeinträchtigungen der Flüchtlinge unerkannt und unbehandelt, können sich mittel- und langfristig empfindliche Veränderungen des sozialen Zusammenhalts der Gesellschaft entwickeln.

Die vorliegende Stellungnahme gibt zehn Empfehlungen, wie den drohenden Gefahren begegnet werden kann.

Download unter:
https://www.leopoldina.org/uploads/tx_leopublication/2018_Stellungnahme_traumatisierte_Fluechtlinge.pdf

Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina (2018):
Traumatisierte Flüchtlinge - schnelle Hilfe ist jetzt nötig. Halle (Saale).
ISBN: 978-3-8047-3860-7


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