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Mercator Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache

Entwicklung der Lese- und Schreibleistungen: Faktencheck

Schlagwort(e): Bildung, Migration, Sprachmittlung

Logo: Stiftung Mercator GmbH
Große Bildungsstudien (wie z. B. IGLU, PISA, IQB-Bildungstrends) zeigen, dass sich die Leseleistungen bezogen auf die gesamte Schülerschaft verbessert haben oder zumindest weitgehend stabil geblieben sind. Verschlechtert hat sich allerdings der Bereich Rechtschreibung. Das hat zuletzt der IQB-Bildungstrend für Grundschüler am Ende der vierten Klasse gezeigt. Die Studie hat außerdem eine bundesweite Debatte ausgelöst, weil sich im Vergleich zwischen den Bundesländern Verschiebungen gezeigt haben: Länder, die vormals gut abgeschnitten hatten, wiesen schlechtere Ergebnisse auf. Im internationalen Vergleich zeigten Grundschulkinder am Ende der vierten Klasse in 20 Staaten bessere Leistungen als deutsche Kinder. Dort nimmt Deutschland einen schlechteren Platz ein als zuvor.

Zwei Faktoren, deren Einfluss auf die Lese- und Schreibleistungen diskutiert wird, sind der Migrationshintergrund und die soziale Herkunft. So erzielen Kinder mit Migrationshintergrund schlechtere Leistungen als solche ohne Migrationshintergrund. Der Abstand hat sich jedoch seit den ersten großen Bildungsstudien im Jahr 2001 verringert. Außerdem wird der Unterschied kleiner, wenn der soziale Hintergrund berücksichtigt wird: Der Leistungsrückstand reduziert sich bei Schülern aus ähnlichen finanziellen, Bildungs- und Familienverhältnissen. Damit zeigt sich: Bildungserfolg hängt vor allem vom sozialen Hintergrund ab.

Download des Faktenchecks und weitere Informationen:
https://www.stiftung-mercator.de/de/unsere-stiftung/presse/mitteilungen/nachrichten/faktencheck-wie-gut-oder-schlecht-koennen-schueler-in-deutschland-lesen-und-schreiben/

Kontakt:
Anna Kleiner, Kommunikation,
Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache
Tel. 0221 - 470 7700, anna.kleiner(at)mercator.uni-koeln.de


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