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Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Diskriminierung in Stellenanzeigen

Studie zur Auswertung von Stellenanzeigen im Hinblick auf Diskriminierung, Ausschlussmechanismen und positive Maßnahmen

Schlagwort(e): Arbeit, Bildung, Diskriminierung, Forschung

Um zu prüfen, ob Stellenanzeigen einerseits Diskriminierung oder Diskriminierungsrisiken enthalten und sie andererseits von der Möglichkeit Gebrauch machen, spezifische Personengruppen wie Frauen oder Menschen mit Schwerbehinderung zu einer Bewerbung aufzufordern, hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes insgesamt 5.667 Stellenanzeigen bundesweit inhaltsanalytisch ausgewertet (Kapitel 3.). Die Auswertung soll aufzeigen, wie viele Stellenanzeigen nicht AGG-konform sind und inwieweit die Stellenanzeigen Formulierungen enthalten, die Interessierte von einer Bewerbung abhalten können. Dies ist wichtig, da davon auszugehen ist, dass sich beispielsweise ältere Menschen seltener auf Stellenanzeigen bewerben, die zwar noch AGG-konform sind, aber bei denen mithilfe verschiedener Formulierungen der Eindruck erweckt wird, dass nur eine junge Person gesucht wird.

Zu diesem Zweck wurden für den Zeitraum vom 23.10.2017 bis zum 10.11.2017 insgesamt 6.050 Stellenanzeigen bundesweit gesammelt. Nach Abzug von doppelten Annoncen konnten insgesamt 5.667 Stellenanzeigen ausgewertet werden. Dabei wurden sowohl Stellenanzeigen in Printmedien als auch in großen Online-Jobportalen berücksichtigt. Um einen regionalen und bundesweiten Überblick zu gewährleisten, wurden bei den Printmedien sowohl lokale als auch überregionale Zeitungen ausgewertet: die Frankfurter Allgemeine Zeitung (609 Stellenanzeigen), die Süddeutsche Zeitung (1.501 Stellenanzeigen), die Mittel¬deutsche Zeitung (391), die Berliner Zeitung (569), die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (1.014) und das Ham-burger Abendblatt (410). Für die Online-Jobportale wurden Monster (601) und Stepstone (572) untersucht.

Zusätzlich wurden insgesamt 309 Stellenanzeigen exemplarisch auf dem Onlineportal eBay Kleinanzeigen ausgewertet, da bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes immer wieder Beschwerden über diskriminierende Stellenanzeigen auf diesem Portal gemeldet wurden. Hierbei wurden insbesondere Stellenanzeigen in Augenschein genommen, welche besonders häufig auf diesem Portal zu finden sind, wie beispielsweise Reinigungskraft, Handwerker_in, Köchin und Koch, Kellner_in, Sekretär_in, Gärtner_in, Mechaniker_in oder auch Babysitter.

Herausgeberin:
Antidiskriminierungsstelle des Bundes, 11018 Berlin
www.antidiskriminierungsstelle.de

Kontakt und kostenloser Bezug der Studie:
Tel.: +49(0) 30 18555-1855
Fax: +49(0) 30 18555-41865
E-Mail: poststelle(at)ads.bund.de


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