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Migration, Flucht und Gesundheit

Migration und öffentliche Gesundheit

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WIdO Wissenschaftliches Institut der AOK

Gesundheit von Geflüchteten in Deutschland

Schlagwort(e): Geflüchtete, Gewalt, Traumatisierung

Mehr als drei Viertel aller Geflüchteten aus den Herkunftsländern Syrien, Irak und Afghanistan haben unterschiedliche Formen von Gewalt erlebt und sind dadurch oft mehrfach traumatisiert. Das Ergebnis einer Befragung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt, dass dies einen gravierenden Einfluss auf ihre Gesundheit hat: Im Vergleich zu Geflüchteten ohne Gewalterfahrungen gibt diese Gruppe mehr als doppelt so häufig physische und psychische Beschwerden an. Aber auch im Vergleich zur deutschen Wohnbevölkerung schätzen Geflüchtete mit traumatisierenden Erfahrungen ihren Gesundheitszustand subjektiv deutlich schlechter ein.

Aus diesen Ländern stammten mehr als die Hälfte aller Erstasylanträge zwischen Januar 2015 und Mai 2018. Alle Befragten waren mindestens 18 Jahre alt, erst bis zu zwei Jahre in Deutschland und lebten noch in Aufnahmeeinrichtungen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Geflüchteten aus den befragten Herkunftsländern eher jung sind (Durchschnittsalter: 32,7 Jahre) und überwiegend männlich (Anteil der Männer: 67,1 Prozent).

Die Studie des WIdO mit dem Titel „Gesundheit von Geflüchteten in Deutschland -
Ergebnisse einer Befragung von Schutzsuchenden aus Syrien, Irak und Afghanistan“ wurde am 30. Oktober veröffentlicht und steht online zur Verfügung.

Kontakt:
https://www.wido.de/fileadmin/wido/downloads/pdf_wido_monitor/wido_mon_ausg_1_2018_1018.pdf


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