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Migration, Flucht und Gesundheit

Migration und öffentliche Gesundheit

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Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld

Einstellungen zur Integration in der deutschen Bevölkerung

Dritte Erhebung im Projekt "ZuGleich - Zugehörigkeit und Gleichwertigkeit"

Schlagwort(e): Forschung, Geflüchtete, Integration, Willkommenskultur, Zuwanderung

IKG - Universität Bielefeld - Stiftung Mercator

Trotz der Verschärfung der öffentlichen Debatte um Zuwanderung und Integration sind die Einstellungen in der Bevölkerung in den letzten zwei Jahren nicht stärker ablehnend geworden, sondern haben sich sogar verbessert.

  • Gesellschaftliche Willkommenskultur findet wieder mehr Zuspruch.
  • Weniger Menschen fordern Vorrechte für Alteingesessene ein.
  • Die gesellschaftliche Separation von Migranten und Deutschen wird größtenteils abgelehnt, die Sichtbarkeit von Vielfalt im öffentlichen Raum befürwortet.
  • Davon, dass Migranten unter sich bleiben wollen, kann nicht die Rede sein.  

Die Wertschätzung von Vielfalt und Befürwortung eines offenen Heimatkonzepts sind in der Bevölkerung demnach wieder leicht gestiegen nach 2016. Dies zeigt die dritte Erhebung der Studie „ZuGleich - Zugehörigkeit und Gleichwertigkeit“ des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) an der Universität Bielefeld, die am 24. Januar 2019 in Berlin präsentiert wurde. In der Studie wurden repräsentative Umfragen vor (2014), während (2016) und nach (2018) der hohen Zuwanderung von Geflüchteten und Asylsuchenden durchgeführt.

In zweijährigen Abständen erhebt die Studie, wie deutsche Bürgerinnen und Bürger zur Willkommenskultur stehen, welche Kriterien sie für die Zugehörigkeit zur deutschen Gesellschaft anlegen, wie sie die Öffnung der Gesellschaft wahrnehmen und wie sie sich das Zusammenleben in Deutschland künftig vorstellen. Mit der Veröffentlichung der Ergebnisse der dritten Erhebung aus 2018 liegen nun Daten vor, die es erlauben, Entwicklungen der Einstellung zur Integration seit 2014 nachzuzeichnen. Somit kann auch verglichen werden, wie sich Einstellungen in der Bevölkerung verändert haben, seit die Themen Migration und Integration im politischen und öffentlichen Diskurs in den Jahren 2015/16 deutlich an Relevanz und Brisanz gewonnen haben. Im Rahmen der dritten Erhebung wurden 2.008 Personen ab 18 Jahren von März bis Juli 2018 telefonisch befragt. Das Projekt wird von Professor Dr. Andreas Zick und Madlen Preuß, M.A., am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) an der Universität Bielefeld durchgeführt.

Gefördert wird die ZuGleich-Studie seit 2013 von der Stiftung Mercator. Diese möchte mit ihren Projekten positive Impulse für das Zusammenleben in der deutschen Einwanderungsgesellschaft setzen und zu einer Versachlichung des Integrationsdiskurses beitragen.

Weitere Informationen und die Studie zum Download:
Factsheet_Zugleich_Zugehoerigkeit_und_Gleichwertigkeit_2018.pdf
Studie_Zugleich_Zugehoerigkeit_und_Gleichwertigkeit_2018.pdf

Kontakt:
Prof. Dr. Andreas Zick & Madlen Preuß, MA
Universität Bielefeld, IKG - Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung
Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld, Tel. +49 521 106 3124,
zick(at)uni-bielefeld.de; madlen.preuss(at)uni-bielefeld.de
Anna Dieterle
Projektmanagerin Bereich Integration, Stiftung Mercator GmbH
Huyssenallee 40, 45128 Essen
Tel. +49 201 24522-815
anna.dieterle(at)stiftung-mercator.de, www.stiftung-mercator.de


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