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Migration, Flucht und Gesundheit

Migration und öffentliche Gesundheit

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Neue Arbeitshilfe

Aufenthaltssicherung für weitergewanderte Flüchtlinge

Eingeschränkte Freizügigkeit oder irreguläre Sekundärmigration?

Schlagwort(e): Beratung, Geflüchtete, Migration

Logo: Der Paritätische Gesamtverband

In der täglichen Beratungs-Praxis kommen nicht nur Menschen an, die in einem anderen europäischen Mitgliedstaat einen Asylantrag gestellt haben oder nach der Dublin-III-Verordnung hätten stellen müssen, sondern zunehmend auch Menschen, die in einem anderen Mitgliedstaat bereits als international Schutzsuchende anerkannt sind oder aus anderen Gründen einen nationalen Aufenthaltstitel erlangt haben und nun ihren Lebensmittelpunkt nach Deutschland verlegen wollen.

Zwar können diese Personen in der Regel visumfrei nach Deutschland einreisen und sich hier zu Besuchszwecken bis zu 3 Monate lang aufhalten, aber was passiert, wenn sie sich dauerhaft in Deutschland aufhalten wollen? Handelt es sich hierbei zwangsläufig um eine „irreguläre Sekundärmigration“, die schnellstmöglich beendet werden muss? Oder gibt es Möglichkeiten der Aufenthaltssicherung - und falls ja, welche? Die Antwort auf diese Fragen ist oft schwierig, denn selbst eine Flüchtlings-Anerkennung in einem anderen Mitgliedstaat führt nicht dazu, dass auch in Deutschland ein Aufenthaltstitel erteilt werden muss. Sie führt aber genauso wenig dazu, dass der Aufenthalt in Deutschland automatisch „irregulär“ ist. Vielmehr muss in jedem Einzelfall sorgfältig geprüft werden, ob es eine Gesetzesgrundlage für die Erteilung eines in Deutschland gültigen Aufenthaltstitels gibt.

Die Arbeitshilfe möchte bei der Klärung der verschiedenen aufenthaltsrechtlichen Bleibeperspektiven unterstützen und richtet sich insbesondere an Berater*innen der Flüchtlings- und Migrationsberatungsstellen, die weiter gewanderte Menschen betreuen bzw. beraten. Sie wurde bewusst praxisorientiert gestaltet und enthält zahlreiche konkrete Tipps für die Beratungspraxis. Erstellt wurde die Broschüre von Claudius Voigt vom Projekt Q - Qualifizierung der Flüchtlingsberatung der Gemeinnützigen Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e.V. (GGUA).

Aufenthaltssicherung für weitergewanderte Flüchtlinge

Die Arbeitshilfe zum Download:
www.der-paritaetische.de/publikationen/aufenthaltssicherung-fuer-weitergewanderte-fluechtlinge-eingeschraenkte-freizuegigkeit-oder-irregulaer/

Kontakt:
Der Paritätische Gesamtverband, Oranienburger Str. 13-1410178 Berlin
Tel. 030 24636-0Fax 030 24636-110
www.paritaet.org
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