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Migration, Flucht und Gesundheit

Migration und öffentliche Gesundheit

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Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Freie Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen

Koordinierungsstelle „welcome@healthcare“

Koordinierungsstelle für die Integration von geflüchteten Menschen in Gesundheits- und Pflegeberufe

Schlagwort(e): Arbeit, Bildung, Geflüchtete, Gesundheitswesen, Pflege

Logos: Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Freie Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen

Geflüchtete Menschen, die in Nordrhein-Westfalen in einem Pflege- oder Gesundheitsberuf arbeiten möchten, sollen bei ihrer beruflichen Integration besser unterstützt werden. Das Gesundheits- und Pflegeministerium fördert deshalb das Projekt „welcome@healthcare - Koordinierungsstelle für Geflüchtete in Pflege- und Gesundheitsfachberufen NRW“.

Viele Akteurinnen und Akteure im Pflege- und Gesundheitsbereich, wie beispielsweise freie und private Träger von Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten, Fachseminare und Fachschulen, Krankenhäuser und Wohlfahrtsverbände, suchen nach Wegen, um geflüchtete Menschen langfristig für Gesundheits- und Pflegberufe zu gewinnen und sie bei der Integration zu unterstützen. Um berufliche Integrationsprozesse landesweit zu vereinheitlichen und abzustimmen, hat das Ministerium die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Freie Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen beauftragt, die Koordinierungsstelle „welcome@healthcare“ einzurichten. Umgesetzt wird das Projekt vom Landesverband NRW des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands.

Unter anderem sollen Anforderungen, Zugangswege und Einsatzmöglichkeiten von geflüchteten Menschen in den Pflege- und Gesundheitsfachberufen geprüft und bewertet werden. Ziel ist es, den Akteurinnen und Akteuren im Gesundheitswesen aufzuzeigen, wie Interessierten der Weg in den Beruf möglichst gut gelingt. Etwa welche Informationen und Unterstützung Geflüchtete benötigen, um den individuell passenden Pflege- oder Gesundheitsberuf zu finden, einen Schulabschluss zu erwerben, wie Sprach- und Fachkurse miteinander kombiniert angeboten werden können oder wie eine Ausbildung begleitet werden kann.

Die Koordinierungsstelle „welcome@healthcare“ hat am 1. November 2016 ihre Arbeit aufgenommen und wird vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter in den kommenden drei Jahren mit insgesamt 760.000 Euro gefördert.

Um Doppelstrukturen zu vermeiden, steht die Koordinierungsstelle in engem Kontakt mit den Institutionen, in deren Zuständigkeit die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen liegt wie beispielsweise Kommunen, Regierungspräsidien und Arbeitsagenturen.

Kontaktdaten der Koordinierungsstelle:
Der Paritätische Nordrhein-Westfalen
Oliver Baiocco, Loher Str. 7, 42283 Wuppertal
Telefon: 0202/2822-210
Fax: 0202/2822-110
Mobil: 01722544463
baiocco(at)paritaet-nrw.org
www.paritaet-nrw.org


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