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Migration, Flucht und Gesundheit

Migration und öffentliche Gesundheit

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Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Bundesmodellprogramm: „Starke Netzwerke Elternbegleitung für geflüchtete Familien“

Schlagwort(e): Beratung, Bildung, Familie, Geflüchtete

Logos: Elternchance; Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Dass die vielen geflüchteten Familien mit Klein- und Schulkindern gut in Deutschland ankommen und sich integrieren, ist eine wichtige familienpolitische Aufgabe. Das stellt auch die Fachkräfte in den Einrichtungen der frühkindlichen Bildung und Betreuung vor viele neue Herausforderungen, denn neu zugewanderte Familien benötigen besondere Betreuung. Der Arbeit von Elternbegleiterinnen und Elternbegleitern kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Ihre Arbeit soll stärker gefördert werden - weshalb das BMFSFJ ab Frühjahr 2017 das neue Programm mit jährlichen Programmitteln in Höhe von 3 Mio. € auflegt. Das Programm „Starke Netzwerke Elternbegleitung für geflüchtete Familien“ hat zum Ziel, die Eltern- und Bildungsbegleitung neu zugewanderter Familien durch die Stärkung kommunaler Netzwerkstrukturen zu etablieren und nachhaltig im Sozialraum zu verankern. Für weitere Informationen zum Bundesmodellprogramm beachten Sie bitte das Infoblatt unter:
https://www.elternchance.de/...

Adressaten des Modellprogramms sind freie oder öffentliche Träger bzw. Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, die bereits über im Bundesprogramm Elternchance ist Kinderchance bzw. im ESF-Bundesprogramm Elternchance II zertifizierte Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter verfügen und in der Flüchtlingsarbeit aktiv sind, und die den Auf- bzw. Ausbau von Netzwerkstrukturen flüchtlingsbezogener Elternbegleitung vor Ort zum Gegenstand haben. Mit Hilfe des Programms sollen aufsuchende/niedrigschwellige Begleitungs- und Beratungsangebote gemeinsam von einem Elternbegleitungsnetzwerk aus Einrichtungen der Familienbildung, Familienzentren, Kitas, Mehrgenerationenhäuser, Elternschulen unter Einbindung von Migrantenselbstorganisationen, Migrationsberatung und Grundschulen entwickelt, koordiniert und in Absprache mit der für die jeweilige Kommune verantwortlichen Verwaltungseinheit umgesetzt werden.

Fördervoraussetzungen
Die Angebote müssen von wenigstens drei Netzwerkpartnern durchgeführt werden. Der Träger, bei dem die Koordinierungsstelle angesiedelt ist, muss eine Einrichtung sein, in der eine qualifizierte Elternbegleiterin bzw. ein qualifizierter Elternbegleiter tätig ist. Die Kooperation muss durch eine gemeinsame Vereinbarung aller Kooperationspartner, insbesondere mit dem örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe, nachgewiesen werden. Gefördert werden können freie und öffentliche Träger der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, die sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen haben .Jeder Standort wird in einer Höhe von bis zu 50.000 € pro Jahr unterstützt. Die Beteiligung des Zuwendungsempfängers ist in Höhe von 10 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben vorgesehen.

Interessenbekundung:
Die vollständige, aussagekräftige Interessenbekundung ist bis zum 17.02.2017 bei der Servicestelle Elternchance einzureichen. Nach der Begutachtung und der Entscheidung des BMFSFJ werden die Absender positiv bewerteter Interessenbekundungen aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag zu stellen.

Kontakt:
Weitere Informationen zum Bundesmodellprogramm finden sich demnächst unter www.elternchance.de. In Kürze steht Ihnen die Servicestelle Elternchance unter der E-Mail-Adresse netzwerke(at)servicestelle-elternchance.de für Fragen zur Verfügung.
https://www.elternchance.de/...


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