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Migration, Flucht und Gesundheit

Migration und öffentliche Gesundheit

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Robert-Bosch-Krankenhaus, Irmgard-Bosch-Bildungszentrum

Interkulturelle Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege

Projekt: Vierjährige Pflegeausbildung in Teilzeitform

Schlagwort(e): Bildung, Fortbildung, Geflüchtete, Interkulturelle Kompetenz, Pflege

Robert-Bosch-Krankenhaus Robert Bosch Stiftung

Mit dem Projekt „Interkulturelle Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege“ werden Menschen aus nicht sicheren Herkunftsländern für die Ausübung beruflicher Pflege qualifiziert. Unter dem Motto mit- und voneinander lernen erfolgt die Ausbildung zusammen mit Bewerbern, die sich insbesondere für die arabische Kultur interessieren und eine ausgewiesene interkulturelle Kompetenz erwerben wollen. Diese Kompetenz qualifiziert in besonderer Weise für die pflegerische Berufsausübung in multikulturell ausgerichteten Settings.
Die vierjährige Pflegeausbildung in Teilzeitform wird vom Irmgard-Bosch-Bildungszentrum angeboten.

Die Auszubildenden durchlaufen dabei ein über die gesetzlichen Ausbildungsanforderungen hinausgehendes, interkulturelles Zusatzangebot. Es vermittelt kulturbezogenes Wissen und Können, das für die pflegerische Berufspraxis einen Mehrwert darstellt.
Über das Angebot einer auf kulturelle Diversität ausgerichteten Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege will das Robert-Bosch-Krankenhaus mit seinem Irmgard-Bosch-Bildungszentrum einen Beitrag zur beruflichen und sozialen Integration von Menschen aus nicht sicheren Herkunftsländern leisten. Zentral ist hierbei, dass erstens eine Qualifizierung auf Fachkraftniveau angestrebt und zweitens eine inklusive Ausbildungskonzeption (Migranten und Nicht-Migranten lernen und arbeiten gemeinsam) verfolgt wird. Damit soll ein innovatives, zukunfts- und transferfähiges Ausbildungsangebot für die Pflegelandschaft vor dem Hintergrund einer zunehmend multikulturellen Gesellschaft entwickelt, erprobt und evaluiert werden.

Die Ausbildung richtet sich einerseits an Menschen, die aus nicht sicheren Herkunftsländern (Syrien, Iran, Irak und Afghanistan) fliehen mussten und die eine pflegerische Berufsausbildung anstreben. Andererseits sind Menschen angesprochen, die eine Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege mit einer interkulturellen Perspektive verknüpfen möchten. In beiden Gruppen wird eine hohe Bereitschaft zum wechselseitigen Lernen und zur Mitwirkung an einer modellhaften Berufsausbildung vorausgesetzt.

Die Interkulturelle Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege beginnt am 1. April 2017 und wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert.

Weitere Informationen zu Ausbildungsinhalten, Bewerbung und beruflichen Perspektiven unter:
https://www.rbk.de/bildung/berufsausbildungstudium/interkulturelle-ausbildung/bewerbung.html
Kontakt:
Robert-Bosch-Krankenhaus, Irmgard-Bosch-Bildungszentrum
Auerbachstraße 110, 70376 Stuttgart
Telefon 0711/8101-3556, Telefax 0711/8101-3777
bildungszentrum(at)rbk.de


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