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Migration, Flucht und Gesundheit

Migration und öffentliche Gesundheit

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Bundesministerium des Innern; Deutsches Institut für Urbanistik (Wettbewerbsbetreuung)

Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten

Integration von Zuwanderern und Förderung des Zusammenlebens vor Ort: Gute Beispiele gesucht. Neuer Bundeswettbewerb Juni 2017 bis Juni 2018

Schlagwort(e): Integration, Lebenswelt, Migration, Zuwanderung

Logo: gemeinsam

Im Mittelpunkt des vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) betreuten Wettbewerbs stehen Konzepte für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Integration von Zuwanderern in der Kommune. Für die Gewinner steht ein Preisgeld in Höhe von insgesamt bis zu einer Million Euro zur Verfügung. Alle teilnehmenden Kommunen erhalten eine Teilnahmeurkunde sowie die Gesamtdokumentation der Wettbewerbsergebnisse. Einsendeschluss für die Beiträge ist der 31. Dezember 2017. Die Preisverleihung findet im Juni 2018 in Berlin statt. Der Bundeswettbewerb wird von den kommunalen Spitzenverbänden und vom Bundesverband Deutscher Stiftungen unterstützt.

Gute Beispiele für die Integration und das Zusammenleben vor Ort können aus ganz unterschiedlichen Bereichen kommen - und sie müssen nicht auf Zuwanderer beschränkt sein. Die Bandbreite reicht von gesamtstädtischen Strategien über quartiersbezogene Konzepte bis hin zu einzelnen Projekten und Maßnahmen, die für das Zusammenleben und die jeweilige Integrationsarbeit zentral sind. Es geht um Handlungsfelder wie Wohnen und Wohnumfeld, soziale Infrastrukturen, Bildung/Qualifizierung/Ausbildung sowie Beschäftigung/lokale Wirtschaftsförderung, Zusammenleben, Kultur, Gesundheit, Teilhabe oder Sport. Die Aktivitäten können sich sowohl an Zuwanderer als auch die Bevölkerung vor Ort in ihrer ganzen Vielschichtigkeit richten. Es können (neue) Zugangswege zur Bevölkerung vor Ort und zu Zuwanderern genutzt werden (auch durch Social Media und Apps), (neue) Beteiligungsmöglichkeiten getestet oder Zuwanderer bei ihrer (Migranten-)Selbstorganisation unterstützt werden.

Die Beträge können sich auf neue oder auf bereits bestehende Konzepte oder Projekte beziehen, sofern sie weiter entwickelt und qualifiziert werden. Vorhaben, die sich noch in der Planungsphase befinden, können nicht berücksichtigt werden.

Um diese vorbildlichen Beispiele bekannt und auch für andere Kommunen nutzbar zu machen, sollen sie im Rahmen des Bundeswettbewerbs „entdeckt“ und veröffentlicht werden. Eingeladen zur Teilnahme sind alle deutschen Städte, Gemeinden und Landkreise. Teilnahmeberechtigt sind außerdem Kommunalverbände sowie die Träger der kommunalen Selbstverwaltung in den Stadtstaaten. Integrationsaktivitäten Dritter (z. B. von Wohlfahrtsverbänden, Schulen, Kindertagesstätten, Jugendeinrichtungen, Sportvereinen, Migrantenselbstorganisationen) können ausschließlich als Bestandteil der Bewerbung einer Kommune berücksichtigt werden.

Weitere Informationen, Kontaktdaten sowie die Bewerbungsunterlagen unter:
http://www.kommunalwettbewerb-zusammenleben.de
Flyer:
https://kommunalwettbewerb-zusammenleben.de/sites/default/files/flyer_wettbewerb_hih.pdf
Kontakt:
Anja Hintze (Organisation), Telefon: 030-39001-290, Fax: 030-39001-269,
E-Mail: Hintze(at)difu.de
Dr. Beate Hollbach-Grömig (Projektleitung), Telefon: 030-39001-293,
E-Mail: Hollbach-groemig(at)difu.de
Internet: http://www.kommunalwettbewerb-zusammenleben.de
E-Mail: kommunalwettbewerb-zusammenleben(at)difu.de


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