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Migration, Flucht und Gesundheit

Migration und öffentliche Gesundheit

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AOK-Bundesverband, der Ärztekammer Berlin und der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse

Preisträger des Berliner Gesundheitspreis 2017

Fünf Projekte zum Thema „Migration und Gesundheit – Integration gestalten“

Schlagwort(e): Behinderung, Gesundheitsversorgung, Gesundheitswesen, Migration, Pflege

Der Berliner Gesundheitspreis 2017 geht an fünf Projekte, die sich für die Gesundheitsversorgung von Menschen mit Migrationshintergrund einsetzen oder ihnen eine berufliche Perspektive im Gesundheitswesen eröffnen. Insgesamt gab es 80 Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet für den mit 50.000 Euro dotierten Preis, der vom AOK-Bundesverband, der Ärztekammer Berlin und der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse vergeben wird

Den ersten Platz der Kategorie I mit einem Preisgeld von 15.000 Euro erhält der Berliner Verein Medizin Hilft e.V., der unter dem Motto „Medizin für alle“ seit 2014 ehrenamtlich tätig ist. Mittlerweile engagieren sich hier rund 120 Ärzte, Pflegekräfte sowie viele weitere Helfer. Sie kümmern sich beispielsweise um die Erstversorgung von Geflüchteten, behandeln Menschen ohne Krankenschein und bieten Informationsveranstaltungen zu gesundheitsbewusstem Verhalten an.
Mehr Informationen: www.medizin-hilft.org
Kontakt: Dorothea Herlemann, Mobil: 0176 / 63 15 18 37, herlemann(at)medizin-hilft.org

Den zweiten Platz der Kategorie I und ein Preisgeld von 10.000 Euro gibt es für den Berliner Selbsthilfeverein InterAktiv e.V., der Menschen mit Behinderung und Migrationshintergrund sowie ihre Familien bei der Suche nach passenden Hilfsangeboten unterstützt und Begegnungsräume für sie schafft.
Mehr Informationen: www.interaktiv-berlin.de
Kontakt: Pinar Can, Telefon: 030/ 49 08 85 85, p.can(at)interaktiv-berlin.de

In der Kategorie II teilen sich zwei Projekte den ersten Platz und erhalten jeweils ein Preisgeld von 10.000 Euro. Eines dieser Projekte ist der Berliner Verein Alkawakibi e.V., der vor allem syrischen Ärztinnen und Ärzten beim Berufseinstieg in Deutschland hilft.
Mehr Informationen: www.alkawakibi.org
Kontakt: Dr. Rainer Katterbach, rkatterbach(at)web.de,
Dr. Susanne Amberger, amberger(at)alkawakibi.org
Der andere Gewinner der Kategorie II ist die Klinikum Itzehoe Akademie mit ihrem Projekt „Vielfalt macht erfolgreich! Bildung und Integration im Klinikum Itzehoe“. In diesem zweijährigen Programm erwerben Migranten neben Sprach- und Kulturkenntnissen vor allem Wissen aus den Bereichen Pflege, Medizin und Labor.
Mehr Informationen: www.klinikum-itzehoe.de
Kontakt: Regine Kracht, Mobil: 0172 / 543 68 55, r.kracht(at)kh-itzehoe.de

Der dritte Platz der Kategorie II geht an den Bonner Verein für Pflege- und Gesundheitsberufe e.V. für sein Projekt „Mütter mit Migrationshintergrund in Pflegeberufe“, der für seine Leistungen 5.000 Euro erhält. Die überwiegend alleinerziehenden Mütter, die vom Bonner Verein den Pflegeberuf vermittelt bekommen, stammen aus ganz unterschiedlichen Kulturkreisen und erhalten eine Ausbildung, die auf ihre besonderen Bedürfnisse zugeschnitten ist.
Mehr Informationen: www.fachseminar-altenpflege-bonn.de
Kontakt: Shilan Fendi, Telefon: 0228 / 96 54 54-0, fendi(at)bv-pg.de
Birgit Schierbaum, schierbaum(at)bv-pg.de, Edith Kühnle, kuehnle(at)bv-pg.de

Weitere Informationen und alle Nominierten:
http://aok-bv.de/engagement/berliner_gesundheitspreis/


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