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Migration, Flucht und Gesundheit

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Selbsthilfe-App für traumatisierte Geflüchtete

Schlagwort(e): Asyl- und Migrationspolitik, Geflüchtete, Medien, Selbsthilfe, Traumatisierung

Forscher der Universität Leipzig entwickeln eine verhaltenstherapiebasierte Selbsthilfe-App für traumatisierte syrische Flüchtlinge in Deutschland und untersuchen diese anschließend auf ihre Wirksamkeit. Die arabischsprachige Selbsthilfe-App soll bei der Bewältigung von traumatischen Kriegs- und Fluchterfahrungen helfen. Bei positiver Wirkung wird die App 2020 für digitale Endgeräte wie Smartphones kostenfrei zur Verfügung gestellt.

In Deutschland stellen syrische Männer, Frauen und Kinder die größte Gruppe unter den Geflüchteten dar. Sie erfuhren schlimme Kriegserlebnisse, viele verloren ihre Familie und Freunde oder erlebten Gewalt durch Folter. Darüber hinaus kommen die Erfahrungen der Flucht, mitunter die Trennung von Familienangehörigen und die Angst vor der ungewissen Zukunft. Die verhaltenstherapiebasierte, interaktive App ist in verschiedene Module aufgebaut: Die zentralen Inhalte stellen die Bewältigung von psychischen Problemen und der Umgang mit Trauma-Auslösern dar.

Das Gemeinschaftsprojekt „Help@APP - Entwicklung und Evaluation einer Selbsthilfe-App für traumatisierte syrische Geflüchtete in Deutschland“ ist bis 2020 angelegt. Die App-Entwicklung erfolgt in der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, die Evaluation der App im Rahmen einer randomisierten und kontrollierten Studie, die vom Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health (ISAP) durchgeführt wird. Die Leipziger Einrichtungen arbeiten dabei mit dem Institut für Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung in Hamburg unter Leitung von Prof. Dr. Hans-Helmut König zusammen. Das Projekt wird mit 925.000 Euro aus dem Innovationsfond des Gemeinsamen Bundesausschusses finanziert. Der Gemeinsame Bundesausschuss fördert neue Versorgungsformen und Forschungsprojekte, die über die bisherige Regelversorgung hinausgehen und auf einen Erkenntnisgewinn zu einer besseren Versorgung abzielen.

Weitere Informationen:
https://www.uni-leipzig.de/...
Kontakt:
Stabsstelle Universitätskommunikation Medienredaktion, Peggy Darius
Ritterstraße 26, 04109 Leipzig
Telefon: +49 341 97-35020
Telefax: +49 341 97-35029
E-Mail: presse(at)uni-leipzig.de


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