Wir setzen auf dieser Website Cookies ein. Diese dienen dazu, Ihnen Servicefunktionen anbieten zu können sowie zu Statistik- und Analysezwecken (Web-Tracking). Weitere Informationen dazu und die Widerspruchsmöglichkeit zum Web-Tracking finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Migration, Flucht und Gesundheit

Migration und öffentliche Gesundheit

Seiteninhalt

Logo: Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Psychosoziale Zentren für Geflüchtete eröffnet

Schlagwort(e): Beratung, Geflüchtete, Integration, Psychotherapie

Die Hessische Landesregierung möchte die psychosoziale Versorgung geflüchteter Menschen weiter verbessern und fördert daher seit Ende 2017 vier Beratungszentren, die sich in Hessen um traumatisierte und psychisch belastete Geflüchtete sowie Opfer von Folter und Gewalt kümmern. Die vornehmliche Aufgabe dieser vier psychosozialen Beratungsstellen ist die Stabilisierung und Weitervermittlung der traumatisierten Menschen in die örtlichen Regelstrukturen. Für jedes Zentrum stellt das Land Hessen bis zu 400.000 Euro an Fördergeldern pro Jahr zur Verfügung.

Die Psychosozialen Zentren, die inzwischen die Arbeit aufgenommen haben, dienen als erste Anlaufstelle bei akuten Krisen sowie als kompetenter Ansprechpartner in Fragen der psychosozialen Betreuung. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt insbesondere in der begleitenden Beratung beim Übergang zwischen dem Aufenthalt in der Erstaufnahmeeinrichtung und der Unterbringung in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften. Durch niedrigschwellige Hilfen wird hierdurch die Lücke zwischen dem Ankommen der Geflüchteten und der Integration in das Gesundheitssystem geschlossen. Durch eine starke Vernetzung untereinander und durch die Netzwerke der Träger, wird die Versorgung unterstützt und wesentlich verbessert.

In den Aufbau der vier Beratungszentren sind auch wichtige Ergebnisse aus dem bundesweit einzigartigen hessischen Pilotprojekt STEP-BY-STEP eingeflossen, das zur Betreuung von traumatisierten Flüchtlingen in der Erstaufnahmeeinrichtung Darmstadt von Februar 2016 bis April 2017 durchgeführt wurde.

Die vier Psychosozialen Zentren sind:

  • Nord: Psychosoziales Zentrum für Geflüchtete in Nordhessen in Kassel
  • Mitte: Psychosoziales Zentrum für geflüchtete Menschen in Mittelhessen in Gießen
  • Rhein-Main: Psychosozialer Verbund Rhein-Main - Hilfe für Geflüchtete in Frankfurt
  • Süd: Psychosoziales Zentrum für Geflüchtete Südhessen in Darmstadt

Kontakt:
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
Telefon: +49 611 3219 3408
Telefax: +49 611 32719 4666
E-Mail: presse(at)hsm.hessen.de


zurück zur Übersicht

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung / Maarweg 149 - 161 / 50825 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300 /
E-Mail:
poststelle(at)bzga.de / E-Mail für Bestellungen von Medien und Materialien: order(at)bzga.de / Die BZgA auf Twitter

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.