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Migration, Flucht und Gesundheit

Migration und öffentliche Gesundheit

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Logo: Universitätsklinikum C.G. Carus Dresden, Felsenweginstitut der Karl-Kübel-Stiftung für Familie und Kind

Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie, Universitätsklinikum C.G. Carus Dresden, Felsenweginstitut der Karl-Kübel-Stiftung für Familie und Kind

Interprofessionelle Kompetenzentwicklung im Kontext migrations- und kultursensibler Gesundheitsversorgung von Schwangeren und jungen Müttern

Ein Projekt an der Schnittstelle zwischen Gesundheits- und Sozialsystem, gefördert von der Robert Bosch Stiftung

Schlagwort(e): Fortbildung, Gesundheitsversorgung, Interkulturelle Kompetenz, Migration

Die medizinische und psychosoziale Versorgung von Frauen und ihren Säuglingen während Schwangerschaft, Geburt und Postpartalzeit setzt eine professionelle Zusammenarbeit von Ärzten, Hebammen, Pflegekräften, Psychologen und ggf. der Jugendhilfe voraus. In der Betreuung von Frauen mit Migrations- bzw. Fluchthintergrund ergeben sich dabei spezielle Herausforderungen. Besonders wenn in kritischen Situationen schnelle Verständigung gefordert ist, müssen professionelle Abläufe auf Unterschiede in Sprache, Kultur sowie die psychische Situation und oft auch den aufenthaltsrechtlichen Status der Frauen abgestimmt sein. So wird einerseits sichergestellt, dass die Frauen ausreichend verstanden und versorgt werden, andererseits aber auch, dass die Versorgung von Migrantinnen perspektivisch von den beteiligten Professionen nicht als Belastung erlebt wird, weil routinierte Handlungsstrategien und klare Aufgabenverteilungen unter den Professionen fehlen.

Aufgrund der Notwendigkeit von individuellen Kontakten der Mütter mit den Gesundheits- und Sozialsystemen in der Peripartalzeit bietet beides langfristig eine Chance zur Verbesserung der Integration von Migrantinnen und ihrer Familien.

Ziel des Projekts mit einer Laufzeit von 2017 bis 2019 ist aus diesen Gründen die Entwicklung einer Fortbildung zur Stärkung der Handlungskompetenzen der Teilnehmenden aus verschiedenen Gesundheitsberufen. Die Basis dafür bildet eine wissenschaftliche Bedarfsanalyse bei Gesundheitsfachkräften einerseits und Migrantinnen andererseits.

Das Curriculum wird kompetenzorientiert in Anlehnung an das DQR Kompetenzmodell gestaltet. Neben dem Erwerb von Wissen und Fertigkeiten wird die konkrete interprofessionelle Fallarbeit, d.h. die Stärkung sozialer und Selbstkompetenzen bei den Teilnehmenden
integriert.

Weitere Informationen:
https://www.bosch-stiftung.de/...
https://www.felsenweginstitut.de/...
Kontakt:
Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie, Universitätsklinikum C.G. Carus Dresden,
Dr. phil. Ilka Lennertz und Dr.rer.nat. Juliane Junge-Hoffmeister
Margot Refle, Dipl. Pädagogin Institutsleitung Felsenweginstitut
Tel. +49 (0) 3 51 2 16 87 12
Mail: m.refle(at)felsenweginstitut.de


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