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Migration, Flucht und Gesundheit

Migration und öffentliche Gesundheit

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Logos: UNICEF, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

UNICEF, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Bundesinitiative „Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften“

Dokumentationen der regionalen Fachsymposien sind online / Servicestelle Gewaltschutz ist auch 2019 online

Schlagwort(e): Frauen, Geflüchtete, Gewalt, Kinder

Geflüchtete Kinder und ihre Familien sollten möglichst kurz in Not- und Gemeinschaftsunterkünften untergebracht werden. Während ihres Aufenthalts müssen sie vor Missbrauch und Gewalt geschützt werden. Zudem benötigen sie Zugang zu Spiel- und Lernangeboten. Daher fördert die Bundesinitiative „Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften“ von UNICEF und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) seit 2017 bundesweit Projekte durch Koordinationsstellen für Gewaltschutz. Zudem sind durch die Zusammenarbeit vieler Partnerinnen und Partner die „Mindeststandards zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen in Flüchtlingsunterkünften” entstanden und im November 2018 in einer dritten überarbeiteten Version veröffentlicht; diese wurde um den „Annex 3: Umsetzung der Mindeststandards für geflüchtete Menschen mit Traumafolgestörungen“ erweitert.

Zur Umsetzung des „Annex 3“ hat die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF e.V.) einen Praxisleitfaden erstellt:
https://www.gewaltschutz-gu.de/themen/die_mindeststandards/

Grundlage der Überarbeitung der Mindeststandards waren auch sechs regionale Fachkonferenzen. „Willkommen bei Freunden“ richtete diese im Rahmen der Bundesinitiative aus. Im Zentrum der Veranstaltungen standen der Austausch zur Entwicklung und praktischen Umsetzung von Schutzkonzepten in Einrichtungen für geflüchtete Menschen. Die Fachsymposien gaben den Teilnehmenden Raum für den fachlichen Austausch und Anregungen für die eigene Arbeit. Dabei wurde auch die Frage diskutiert, wie Schutzkonzepte überarbeitet und auf aktuelle Entwicklungen angepasst werden müssen. Die Dokumentationen zu allen Symposien sind ab sofort online unter:
https://www.willkommen-bei-freunden.de/aktuelles/meldung/kinder-und-gewaltschutz-in-unterkuenften/

Anfang 2017 wurde die Servicestelle Gewaltschutz eingerichtet und mit der Begleitung der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderten Gewaltschutzkoordinierungsstellen in Flüchtlingsunterkünften betraut. Die Förderung ist ein Beitrag zur Bundesinitiative zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften. Auch nach Abschluss des Förderprogramms zum Ende dieses Jahres bleibt die Servicestelle als Anlaufstelle zu Fragen zum Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften für Akteure aus der Praxis und der zuständigen Behörden bestehen. Unter anderem wird die Servicestelle weiterhin die Webseite der Bundesinitiative betreuen. Zudem kann man sich für einen Newsletter anmelden, der über Neuigkeiten über die Aktivitäten der Bundesinitiative informiert. Eine E-Mail an folgenden Kontakt genügt:  

Servicestelle Gewaltschutz,
Stiftung SPI, Alexanderstr. 1, 10178 Berlin
Mail: servicestelle@gewaltschutz-gu.de, Tel. Mo-Mi, Fr 9-12 Uhr, Do 14-17 Uhr: 030 390 634 760
Weitere Informationen:
https://www.willkommen-bei-freunden.de/aktuelles/meldung/kinder-und-gewaltschutz-in-unterkuenften/


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