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Bundeszentrale für politische Bildung

In Gottes Namen

Streit um Religion in Gesellschaft und Politik

Schlagwort(e): Kultur, Religion, Tagung

28. bis 30. Januar 2019 in Essen

Logo: Bundeszentrale für politische Bildung

Deutschland 2019. Geplante Moscheebauten spalten Kommunen, Kreuze im öffentlichen Raum erregen die Gemüter und Juden fürchten Übergriffe, wenn sie ihren Glauben durch das Tragen einer Kippa öffentlich zeigen. Religionsfragen und daraus resultierende Konflikte prägen politische Debatten, Fernsehbeiträge und Unterrichtsstunden. Auseinandersetzungen werden mitten in der Gesellschaft ausgetragen. Religion trifft heute - wenn sie öffentlich sichtbar wird - auf Ablehnung, bisweilen schlägt ihr Hass entgegen.

Mit der Säkularisierung des Staates glaubte man, die Religion zunehmend aus dem öffentlichen Leben zu verbannen. Und in der Tat gibt es viele Bereiche, in denen Gott keine Rolle mehr spielt, wie zum Beispiel in der Rechtsprechung. Doch anders als in Frankreich gibt es in Deutschland keine strikte Trennung von Kirche und Staat. So haben wir weiterhin Parteien mit religiösem Bekenntnis, gesetzlich verordnete religiöse Feiertage oder eine Kirchensteuer. Auch in der Entwicklungszusammenarbeit und der Außenpolitik versucht Deutschland, gezielt mit religiösen Würdenträgerinnen und Würdenträgern zu kooperieren. Denn Religion hat nicht nur die Kraft zu spalten, sondern auch die Gabe zu vereinen. Dort wo der Staat nicht stark genug ist und die Medien die Menschen nicht bewegen, kann eine Predigt ihre Zuhörer wachrütteln. Dort wo religiöse Vielfalt auch von den Vertretern der Religionen gelebt wird, kann Glaube Brücken bauen.

Es stellt sich also die Frage, welche Rolle Religion tatsächlich in Konfliktfeldern wie Antisemitismus oder religiös begründetem Extremismus spielt? Wie politisch darf oder muss Religion sein? Welche Probleme birgt religiöse Vielfalt? Ist Religion an sich gar ein Konfliktherd? Und braucht es mehr theologisches Wissen oder mehr Humanismus, um beispielsweise Islamfeindlichkeit zu begegnen? Dies sind Fragen, die die Fachtagung in den Blick nehmen wird. Dabei steht nicht die theologische Debatte, sondern der gesellschaftliche Umgang mit Religionen und Religiosität in Deutschland im Mittelpunkt.

Veranstaltungszeit:
28. Januar, 17 Uhr, bis 30. Januar 2019, 14 Uhr

Veranstaltungsort:
RuhrTurm Essen, Huttropstr. 60, 45138 Essen

Kosten:
30 € ohne Übernachtung, 75 € inkl. Übernachtung DZ, 120 € inkl. Übernachtung DZ

Onlineanmeldung bis 14. Januar 2019, Programm und weitere Informationen:
http://www.bpb.de/veranstaltungen/format/kongress-tagung/278898/in-gottes-namen

Kontakt:
Bundeszentrale für politische Bildung
Hanne Wurzel, Leiterin Fachbereich „Extremismus“
Adenauerallee 86, 53113 Bonn
hanne.wurzel(at)bpb.de


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