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Deutsche Aidshilfe

Wie kann man Menschen aus neuen EU-Ländern krankenversichern?

23. bis 24. September 2019 in Berlin

Schlagwort(e): Fortbildung, Gesundheitsversorgung

Der Wettbewerb zwischen den Krankenkassen hat dazu geführt, dass oft versucht wird, „unbeliebte“ Antragsteller_innen regelrecht abzuwimmeln. Dazu gehören in der Regel auch Bürger_innen aus den neuen EU-Ländern.

Wer diese Menschen berät und begleitet, sollte gegen rechtswidrige Ablehnungen der Krankenkassen vorgehen und eine reguläre Mitgliedschaft durchsetzen. Das erfordert fundierte Kenntnisse über Mitgliedschaften gemäß SGB V, um die Antragsteller_innen richtig zuordnen und entsprechend versichern zu können:

  • gesetzliche oder private Krankenversicherung
  • Pflichtversicherung
  • allgemeine Pflichtversicherung gemäß § 5 (1) Nr. 13 SGB V
  • Pflichtversicherung über eine Beschäftigung oder bei Bezug von Alg II
  • freiwillige Versicherungen (unter Berücksichtigung von Vorversicherungszeiten aus EU-Ländern)
  • obligatorische Anschlussversicherung gemäß § 188 (4) nach (kurzer) Versicherungszeit in Deutschland
  • Familienversicherungen (auch über versicherte Angehörige in EU-Ländern)
  • Private Krankenversicherung, vor allem im Basistarif
  • Auslandsbezug (vor allem Aktivierung von Mitgliedschaften in EU-Ländern (sog. Sachleistungsaushilfe).

Die Teilnehmer_innen können Fälle aus ihrer Praxis in das Seminar einbringen. Diese bitte vorher auf Fallskizzenbögen einreichen!

Veranstaltungszeit:
23. September, 9.30 Uhr, bis 24. September 2019, 14 Uhr
Veranstaltungsort:
Berlin
Kosten:
30 €
Anmeldung:
Deutsche AIDS-Hilfe e.V., Wilhelmstr. 138, 10963 Berlin
Onlineanmeldung:
https://www.aidshilfe.de/event/man-menschen-neuen-eu-laendern-krankenversichern-1
Kontakt:
Tanja Gangarova, Alphonsine Bakambamba, 030 69 00 87-18, 030 / 69 00 87-39
tanja.gangarova(at)dah.aidshilfe.de
alphonsine.bakambamba(at)dah.aidshilfe.de


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