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Migration, Flucht und Gesundheit

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Lebenshilfe Berlin

Interkulturelle Kompetenzen – kultursensibler Umgang mit Familien und Klienten mit Migrationshintergrund

31. Oktober bis 1. November 2019 in Berlin

Schlagwort(e): Behinderung, Familie, Fortbildung, Interkulturelle Kompetenz, Migration

Deutschland ist ein Einwanderungsland und die deutsche Gesellschaft ist auch im Dienstleistungsbereich multikulturell zusammengesetzt. Zunehmend haben Mitarbeiter_innen und Klient_innen in der ambulanten und stationären Behindertenhilfe verschiedene kulturelle, sprachliche und/oder religiöse Hintergründe, die im Alltag zu Missverständnissen, Konfl ikten sogar Intoleranz führen können. Der Grund dafür liegt oft in einer unzureichenden Kenntnis der Diversität und Komplexität sowie der Differenzen und Gemeinsamkeiten der hier lebenden Einwanderungsgruppen. An dieser Stelle bietet die Fortbildung eine theoretische Einführung zum Themenkomplex Migration und Behinderung sowie einen praxisbezogenen Einblick in die Inhalte und Methoden eines interkulturellen Kompetenztrainings. Ziel ist, eine kultursensible und professionelle Arbeit mit Klient_innen mit Migrationshintergrund und Migrant_innen zu erlangen. Am zweiten Tag werden wir die Interkulturelle Beratungsstelle der Lebenshilfe Berlin besuchen und mehr über die praktische Arbeit erfahren.

Schwerpunkte

  • Interkulturelle Kompetenzen und deren Bedeutung
  • Vermittlung von migrationsspezifi schem Hintergrund- und Fachwissen: Ursachen von Migration und psychischer Verlauf von Migration, Einwanderergruppen in Deutschland, rechtliche und soziale Situation von Einwander_innen
  • Umgang mit Krankheit und Behinderung in anderen Kulturen (Religion, Rituale, Tabu, Familie etc.)
  • Situation der Gesundheitsversorgung von Migrant_innen in Deutschland - Inanspruchnahme, Zugangsbarrieren, Ausgrenzungsmechanismen etc.
  • Vorstellung des Ansatzes „Interkulturelle Öffnung“ im deutschen Gesundheitswesen
  • Übungen zum Perspektivwechsel und zur Selbstreflexion (Wahrnehmung von und Umgang mit eigenen Vorurteilen und Stereotypen)

Ziel

  • Sensibilisierung in der Arbeit mit Klient_innen mit Migrationshintergrund und ihren Familienangehörigen

Methoden

  • Theorie-Input, Partner- und Gruppenübungen, Selbstrefl exion, Erfahrungsaustausch, Evaluation

Zielgruppe: Mitarbeiter_innen in der Behindertenhilfe

Veranstaltungszeit:
31. Oktober, 9 Uhr, bis 1. November 2019, 16 Uhr
Veranstaltungsort:
Lebenshilfe Berlin gGmbH, Heinrich-Heine-Straße 15 (Annenhöfe), 10179 Berlin
Kosten:
300 €
Anmeldung:
https://www.lebenshilfe-berlin.de/bildung/fortbildungstermine/termine/727532722.php
Kontakt:
Dr. phil. Martha Escalona-Zerpa, Psychologischer Dienst
Fon: 030. 829998-150, Mobil: 0176. 10179-289, Fax:  030. 829998-142
E-Mail: martha.escalona-zerpa(at)lebenshilfe-berlin.de


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