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Startseite | Gesundheitserziehung / GesundheitsförderungMedienangeboteKrebserkrankungenFamiliäres Brustkrebsrisiko: Ab wann ist eine Brustkrebsfrüherkennung sinnvoll?

Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg

Familiäres Brustkrebsrisiko: Ab wann ist eine Brustkrebsfrüherkennung sinnvoll?

Wissenschaftler haben die Daten von über fünf Millionen schwedischer Frauen ausgewertet, um herauszufinden, ab welchem Alter familiär vorbelastete Frauen mit der Früherkennung beginnen sollten. Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg konnten zeigen, wie stark das Risiko für Brustkrebs in verschiedenen Lebensaltern davon abhängt, welche und wie viele Verwandte in welchem Alter bereits an Brustkrebs erkrankt sind. Die Ergebnisse der Studie geben Ärzten und Verwandten von Brustkrebspatientinnen eine Orientierungshilfe, wann sie mit der Brustkrebsfrüherkennung beginnen sollten.

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, die ein Viertel aller neuen Krebsfälle und 15 Prozent aller Krebstodesfälle bei Frauen weltweit ausmacht. Die in den letzten zwei Jahrzehnten in Europa beobachtete Verringerung der Brustkrebssterblichkeit wurde teilweise auf die Umsetzung von Screening-Programmen zurückgeführt. Durch das Screening können Tumoren in einem frühen Stadium erkannt werden, wenn Behandlungsmöglichkeiten wirksamer sind. Die derzeitige Praxis in vielen nationalen Screening-Programmen ist weitgehend einheitlich: Frauen werden im Alter von 50 bis 69 Jahren alle zwei Jahre zur Teilnahme an einer Mammografie-Untersuchung eingeladen. Für Frauen mit genetischen Risikofaktoren für Brustkrebs (z. B. BRCA1, BRCA2 oder PALB2 Mutationen) gilt die Leitlinie für Hochrisikopatientinnen, die bereits einen früheren Start der Früherkennung vorsieht.

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