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Startseite | Migration, Flucht und GesundheitMaterialienGeflüchtete Kinder und Jugendliche stärken

Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.

Geflüchtete Kinder und Jugendliche stärken

Dokumentation der Veranstaltung vom 10. April 2018 in Bremen

Schlagwort(e):Freiwilliges Engagement, Geflüchtete, Jugend, Kultur, Traumatisierung

Die Kindheit ist die wohl entscheidendste Phase im Leben eines Menschen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Kinder und Jugendliche zu stärken und auf das Leben vorzubereiten. Besonders trifft das auf die Gruppe der geflüchteten Kinder und Jugendlichen zu. Sie stellen aufgrund ihrer Biografie und Lebensumstände eine besonders vulnerable Gruppe dar.

Ungefähr 45 Prozent der in 2017 nach Deutschland Geflüchteten sind begleitete sowie unbegleitete Minderjährige. Die große Mehrzahl diese Gruppe ist vier Jahre und jünger. (BAMF 2017) Einige dieser Kinder und Jugendlichen haben Schlimmes, wenn nicht sogar Traumatisches erlebt. Doch auch ohne diese Erfahrungen ist das Ankommen in einer fremden Umgebung ohne Kenntnisse der Landessprache mit viel Stress und psychischem Druck verbunden. Es geht um Spracherwerb, das Vertrautmachen mit der neuen Umgebung, die Alltagsbewältigung im Wohnumfeld, in der Kita oder der Schule und immer wieder um das Aushalten von Ungewissheiten.

Fachkräfte und Ehrenamtliche, die mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen zu tun haben, stehen vor der Aufgabe, diesen jungen Menschen das Ankommen zu erleichtern, indem sie Sicherheit, Struktur und eine Zukunftsperspektive vermitteln. Doch immer wieder stoßen sie auf unsichtbare Barrieren oder haben das Gefühl, dass die Hilfe nicht ankommt. Es stellt sich die Frage, was bei einem sensiblen Umgang mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen zu beachten ist, aber auch was vermieden werden sollte.

Unter: http://www.gesundheit-nds.de/index.php/veranstaltungen/dokumentationen/878-gefluechtete-kinder-jugendliche finden Sie die Dokumentation der Veranstaltung.


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