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Startseite | Migration, Flucht und GesundheitMaterialienIm Namen der Emanzipation

Benjamin Opratko

Im Namen der Emanzipation

Antimuslimischer Rassismus in Österreich

Schlagwort(e):Muslime, Rassismus

Was macht das Bild von Muslim_innen als rückständige und bedrohliche Andere so anschlussfähig? Welche gesellschaftlichen Widersprüche und Konflikte werden in antimuslimischen Diskursen verarbeitet? Benjamin Opratko untersucht das scheinbare Paradox eines Rassismus, der im Namen der Emanzipation artikuliert wird.

Seine hegemonietheoretische Analyse zeigt: Der antimuslimische Rassismus übersetzt die Unsicherheit darüber, ob die Emanzipationskämpfe nach 1968 tatsächlich gewonnen wurden, in die Vorstellung, dass Muslim_innen das Errungene bedrohen. In diesem Mythos repräsentieren muslimische Andere eine überwunden geglaubte Vergangenheit. Ihre Abwertung im Namen der Emanzipation entpuppt sich als historizistischer Rassismus.

Weitere Informationen:

Benjamin Opratko
Im Namen der Emanzipation
Antimuslimischer Rassismus in Österreich
Transcript 2019, 1. Aufl., 364 S.
Print ISBN 978-3-8376-4982-6
39,99 €
Open Access ISBN 978-3-8394-4982-0


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