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Startseite | Migration, Flucht und GesundheitMaterialienKulturen, Religionen und Identitäten aushandeln

Bettina Brandstetter

Kulturen, Religionen und Identitäten aushandeln

Elementarpädagogik zwischen Homogenisierung und Pluralisierung

Schlagwort(e):Bildung, Interkulturelle Öffnung, Kinder, Kultur, Pädagogik, Religion

Der Kindergarten ist als gesellschaftlicher Bildungsort eine Kontaktzone unterschiedlich religiös und kulturell geprägter Menschen. Insbesondere Elementarpädagog_innen sind von gängigen Homogenisierungssehnsüchten und Pluralisierungsansprüchen herausgefordert. Sie sollen alle Kinder gleich behandeln und jedes Kind in seiner individuellen Identitätsbildung unterstützen. Diesem Spannungsverhältnis widmet sich die Studie, indem sie qualitativ geführte Interviews mittels einer postkolonial informierten Diskursanalyse im Hinblick auf Machtverhältnisse, Zuschreibungen und Subjektivierungsvorgänge untersucht. Besonderes Interesse gilt jenen Orten, in denen hegemoniale Normalitätsvorstellungen irritiert werden und diskursive Aushandlungsräume entstehen. Solche Zwischenräume, die sich im Pendeln zwischen Homogenisierung und Pluralisierung einstellen, bergen ein Innovationspotential für aktuelle, migrationsbedingte Fragestellungen, mit denen sich auch Interkulturelle Theologie konfrontiert sieht.

Bettina Brandstetter
Kulturen, Religionen und Identitäten aushandeln
Elementarpädagogik zwischen Homogenisierung und Pluralisierung
Interreligiöse und Interkulturelle Bildung im Kindesalter, Band 9
Waxmann 2020, 1. Aufl., 268 S.
ISBN 978-3-8309-4139-2
29,90 €
Auch als PDF-Datei downloadbar:
https://www.waxmann.com/?eID=texte&pdf=4139Volltext.pdf&typ=zusatztext
E-Book-ISBN 978-3-8309-9139-7
DOI https://doi.org/10.31244/9783830991397


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