1. Sprung zur Servicenavigation
  2. Sprung zur Hauptnavigation
  3. Sprung zur Unternavigation
  4. Sprung zum Inhalt
  5. Sprung zum Footer

Startseite | Migration, Flucht und GesundheitMaterialienMigration, displacement and education: Building bridges, not walls

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Migration, displacement and education: Building bridges, not walls

UNESCO-Weltbildungsbericht 2019 zu Flucht und Migration

Schlagwort(e):Bildung, Geflüchtete, Kinder, Migration

Kindern von Geflüchteten sowie Migrantinnen und Migranten wird das Recht auf eine hochwertige Bildung in vielen Ländern der Welt noch immer nicht hinreichend gewährt. Einige Regierungen verweigern dies gänzlich. Das stellt der Weltbildungsbericht unter dem Titel "Migration, Flucht und Bildung: Brücken bauen statt Mauern" fest, der heute im Auswärtigen Amt in Berlin vorgestellt wurde. In den letzten zwei Jahren haben geflüchtete Kinder und Jugendliche insgesamt 1,5 Milliarden Schultage verpasst. Das Autorenteam des Berichts lobt Deutschland für vielfältige Maßnahmen bei der Integration von Geflüchteten und Migranten, sieht jedoch auch Verbesserungsbedarf bei der Chancengerechtigkeit im deutschen Bildungssystem.

Über die Hälfte der weltweit geflüchteten Menschen ist unter 18 Jahre alt. Doch viele Länder schließen diese Kinder und Jugendlichen aus ihren nationalen Bildungssystemen aus. Asylsuchende Kinder, die in Ländern wie Australien, Ungarn, Indonesien, Malaysia und Mexiko in Lagern leben, haben allenfalls nur eingeschränkten Zugang zu Bildung. Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch, burundische Flüchtlinge in Tansania, Karen-Flüchtlinge in Thailand und viele afghanische Flüchtlinge in Pakistan besuchen nur separate und zum Teil nicht anerkannte Schulen. Auch bieten einige dieser Aufnahmeländer Geflüchteten keine Sprachkurse an, die sie für eine soziale Integration und gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt dringend benötigen. In vielen Fällen erhalten Flüchtlinge zwar Zugang zu Bildung, können aber nicht mit Gleichaltrigen aus dem Land lernen.

Das Autorenteam des Weltbildungsberichts beschreibt aber auch Fortschritte: Acht der zehn Länder mit den meisten Geflüchteten haben deutliche Fortschritte bei der Integration von Flüchtlingen in die nationalen Bildungssysteme gemacht, darunter einkommensschwache Länder wie Tschad, Äthiopien und Uganda.

Weitere Informationen:

Die deutsche Kurzfassung ist online zugänglich unter:
http://www.unesco.de/bildung/weltbildungsbericht.html

This publication is available in Open Access under the Attribution-ShareAlike 3.0 IGO (CC-BY-SA
3.0 IGO) license (http://creativecommons.org/licenses/by- sa/3.0/igo/).
https://en.unesco.org/...

Kontakt:
Deutsche UNESCO-Kommission, Colmantstr. 15,
53115 Bonn, Fachbereich Bildung, Tel. 0228 60497-36,
bildung(at)unesco.de, www.unesco.de
www.unesco.de/publikationen#row-2248


zurück zur Übersicht