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Startseite | Migration, Flucht und GesundheitMaterialienSchutzbrief gegen weibliche Genitalverstümmelung

Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, Plan International

Schutzbrief gegen weibliche Genitalverstümmelung

Schlagwort(e):Beschneidung, Frauen, Mädchen

Weibliche Genitalverstümmelung verstößt gegen deutsches und internationales Recht und wird bestraft, auch wenn die Mädchen im Ausland beschnitten werden. Darauf weist ein Schutzbrief hin, der nun erstmals in Deutschland verfügbar ist. Betroffene Familien können, wenn sie mit ihren Kindern auf Heimatbesuch sind, den Schutzbrief vorzeigen. Um die Genitalverstümmelung ihrer Töchter zu verhindern, soll Eltern durch den Hinweis auf die rechtlichen Folgen ermöglicht werden, sich dem sozialen Druck im Heimatland zu entziehen.

An der Erstellung des Schutzbriefes haben sich in Hamburg neben Initiatorin Gwladys Awo (Plan International) die Sozial-, Gesundheits-, Justiz- und Innenbehörde beteiligt.

Wenn Sie Fragen zu Weiblicher Genitalverstümmelung haben, können Sie sich telefonisch oder online an das staatliche Hilfetelefon gegen Gewalt gegen Frauen unter 08000 116 016 wenden. Das Hilfetelefon bietet Beratung in 17 Sprachen an - 24 Stunden täglich.

Weitere Informationen:

Der Schutzbrief steht seit dem 6. Februar 2019 in Englisch, Französisch und Deutsch als Download auf www.hamburg.de/opferschutz zur Verfügung und kann unter publikationen(at)basfi.hamburg.de als Printversion bestellt werden.


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