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Startseite | Migration, Flucht und GesundheitMaterialienVon der virtuellen Hetze zum Livestream-Attentat

Jean-Philipp Baeck, Andreas Speit (Hg.)

Rechte Egoshooter

Schlagwort(e):Antifeminismus, Antisemitismus, Extremismus, Gewalt, Rassismus

Weltweit gibt es rechtsterroristische Attentate eines neuen Typs. In Halle (Saale) verhinderte nur eine verschlossene Holztür der Synagoge ein größeres Massaker. Am 9. Oktober 2019 wollte dort ein Rechtsextremist die versammelten Juden hinrichten. Mit selbstgebauten Waffen schoss er auf die Tür und warf eigens hergestellte Sprengsätze. Online konnten Gleichgesinnte zusehen, wie er zwei Menschen ermordete: Seine Tat verbreitete er per Videokamera auf einem Portal für Computerspiel-Videos. Er ahmte damit andere „Egoshooter“ nach – wie einen Rechtsextremisten, der in Neuseeland wenige Monate zuvor die Tötung von 51 Menschen live im Internet übertragen hatte. Was treibt Menschen vom Bildschirm zur realen Gewalt auf der Straße?

Die Autorinnen und Autoren gehen den Spuren der Attentäter nach und zeigen die speziellen Radikalisierungsmechanismen im Netz auf. Sie erklären die Hintergründe und Motive dieser Männer, die in ihren rechten Online-Gemeinden Antisemitismus, Rassismus und Antifeminismus verbreiten. Das Buch gibt Einblicke in eine Welt, die vielen unbekannt ist.

Mit Beiträgen von Jean-Philipp Baeck, Andreas Speit, Sebastian Erb, Roland Sieber, Veronika Kracher, Andrea Röpke, Simone Rafael, Jan-Paul Koopmann und Michael Wörner-Schappert.

Weitere Informationen:

Jean-Philipp Baeck, Andreas Speit (Hg.)
Rechte Egoshooter
Von der virtuellen Hetze zum Livestream-Attentat
Ch.Links 2020, 1. Aufl., 208 S.
ISBN: 978-3-96289-076-6
18 €


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