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Startseite | Migration, Flucht und GesundheitProjekte und IdeenImproving Health Monitoring in Migrant Populations, IMIRA

Robert Koch-Institut (RKI)

Improving Health Monitoring in Migrant Populations, IMIRA

Kurzbeschreibung des Projekts "Improving Health Monitoring in Migrant Populations" (IMIRA)

Schlagwort(e):Forschung, Gesundheitsversorgung, Migration, Zuwanderung

Angesichts der anhaltenden und zuletzt stark gestiegenen Zuwanderung nach Deutschland besteht ein großer Bedarf an verlässlichen Informationen zur gesundheitlichen Situation von hierzulande lebenden Menschen mit Migrationshintergrund. Das IMIRA-Projekt umfasst verschiedene Maßnahmen, um die noch in vielerlei Hinsicht unzureichende Daten- und Informationslage zu verbessern. Im Mittelpunkt steht dabei die Erweiterung des Gesundheitsmonitorings des Robert Koch-Instituts. Dazu werden unter anderem zwei Machbarkeitsstudien durchgeführt, mit dem Vorhaben, neue Zugangswege und Rekrutierungsmaßnahmen zu testen sowie Inhalte und Erhebungsinstrumente zu überprüfen und ggf. weiterzuentwickeln. Ziel ist es, Menschen mit Migrationshintergrund in den Gesundheitssurveys besser zu erreichen und zur Teilnahme zu bewegen.

Für das Gesundheitsmonitoring und die Gesundheitsberichterstattung sind daneben weitere Datenquellen von Bedeutung. Im Rahmen des Projektes werden deshalb Sekundärdaten als zusätzliche Datenquelle auf Nutzungsmöglichkeiten und Analysepotenziale zur gesundheitlichen Situation von Menschen mit Migrationshintergrund überprüft werden. Ebenso werden Befragungsdaten genutzt, wie z. B. die Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP).

Ein weiteres Vorhaben wird die Entwicklung und der Ausbau eines Berichtskonzeptes zur Gesundheit von Menschen mit Migrationshintergrund sein, das in der Gesundheitsberichterstattung des Bundes umgesetzt werden kann. Zur Vorbereitung und Begleitung aller Maßnahmen wird eine umfassende Bestandsaufnahme des aktuellen Forschungs- und Wissensstandes vorgenommen und die Vernetzung und Kooperation mit wichtigen Akteuren in Deutschland, aber auch im europäischen Ausland, vorangetrieben werden.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert. Die Laufzeit reicht vom 1.7.2016 bis zum 30.6.2019. Die Projektleitung liegt in den Händen von PD Dr. Thomas Lampert, die Projektkoordination übernimmt Frau Dr. Claudia Santos-Hövener.

Weitere Informationen:
http://www.rki.de/imira

Kontakt:
Dr. Claudia Santos-Hövener
Abteilung für Epidemiologie und Gesundheitsmonitoring, Robert Koch-Institut
E-Mail: santos-hoevenerc(at)rki.de; info(at)imira.de


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