1. Sprung zur Servicenavigation
  2. Sprung zur Hauptnavigation
  3. Sprung zur Unternavigation
  4. Sprung zum Inhalt
  5. Sprung zum Footer

Gesetzliche Krankenkassen (GKV)

Seele in Bewegung

Landesweit erstes gemeinsames Präventionsprojekt der Krankenkassen stärkt seelische Gesundheit von Frauen und Kindern mit Fluchterfahrung

Schlagwort(e):10240, 11776, 16384, 22784, 23808, 9472

Das Angebot „Seele in Bewegung“ ist das erste gemeinsame Präventionsprojekt der GKV nach Einrichtung der Gemeinsamen Stelle der Krankenkassen für Prävention und Gesundheitsförderung in Hessen zum 1. Juli 2018.

Das dreijährige Angebot wird im Gesundheitsamt des Landkreises Marburg-Biedenkopf vom Sozialpsychiatrischen Dienst in Zusammenarbeit mit dem Verein für Bewegungsförderung und Psychomotorik Marburg, dem Kinderschutzbund Marburg-Biedenkopf, dem Familienzentrum des AKSB - Arbeitskreis soziale Brennpunkte Marburg und dem Evangelischen Familienzentrum „Vier Wände Dautphetal“ umgesetzt. Die Gesetzlichen Krankenkassen fördern das Projekt über die Laufzeit von drei Jahren mit mehr als 80.000 Euro.

Das Präventionsprojekt besteht aus zwei Modulen: Beim Gruppenangebot für geflüchtete Frauen steht die seelische Gesundheit im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen lernen, psychische Beschwerden rechtzeitig zu erkennen und ihnen mit gesundheitsfördernden Techniken entgegenzutreten. Zur gleichen Zeit findet das Angebot für geflüchtete Kinder statt, das durch spielerische Bewegungsübungen Spaß macht und Erfolgserlebnisse schafft. Die positiven Erfahrungen stärken die Widerstandsfähigkeit der Kinder und helfen ihnen, sich trotz belastender Erfahrungen und Umstände, normal zu entwickeln. So soll die seelische und körperliche Gesundheit von Frauen und Kindern mit Fluchterfahrung gestärkt und ihnen ermöglicht werden, sich selbst aktiv für ihre Gesundheit einzusetzen.

Die beiden Module finden in kooperierenden Familienzentren statt, so dass ein niedrigschwelliger Zugang für die Frauen und Kinder gewährleistet wird. Beide Module gehen aus bereits erprobten Pilotprojekten hervor. Das Gruppenangebot für geflüchtete Frauen orientiert sich an dem Manual „Gesundheits-Teegarten“, das im Rahmen einer Abschlussarbeit am Fachbereich Psychologie der Philipps-Universität Marburg entwickelt und unter anderem im Rahmen des Angebotes der Sozialpsychiatrischen Flüchtlingshilfe Marburg-Biedenkopf (SoFhi) umgesetzt wurde.

Weitere Informationen:
www.vdek.com

Kontakt:
Meinhard Johannides und Saskia Powell
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), Landesvertretung Hessen
Tel.: 0 69 / 96 21 68 - 20, E-Mail: meinhard.johannides(at)vdek.com


zurück zur Übersicht